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Willebadessen: Feierscheune entsteht – bereits Buchungen für August

Erste Party ist in zwei Monaten

Willebadessen (WB/dal). Am 25. August soll im ehemaligen Ackerstall des Schlosses Willebadessen die erste Hochzeit gefeiert werden. Das erklärte Eigentümer Konstantin Freiherr von Wrede d vor Ort. Er zeigte interessierten Besuchern die Arbeiten an der Baustelle.

Eigentümer Konstantin Freiherr von Wrede (rechts) zeigte den Mitgliedern des Ausschusses für bauliche und wirtschaftliche Entwicklung um den Vorsitzenden Markus Hagemann (2. von rechts) und interessierten Gästen die Baustelle. Foto: Daniel Lüns

Bereits acht Hochzeiten geplant

Die Führung war ein Bestandteil der Sitzung des Ausschusses für bauliche und wirtschaftliche Entwicklung. Von Wrede wollte den Besuchern den Fortschritt der Arbeiten zeigen und erklären, welche Pläne er mit dem Areal hat. Etwa 200 Personen sollen dort demnächst feiern können (das WESTFALEN-BLATT berichtete am 18. Oktober 2017 exklusiv). Ursprünglich war geplant, die Arbeiten im Frühjahr 2018 fertigzustellen.

Neben der Buchung für die Hochzeitsfeier am 25. August seien bereits Termine für sieben weitere Hochzeiten vergeben worden. Bis dahin müssen allerdings noch diverse Handgriffe getan werden. Zum Beispiel werden die Decke, die Wände und der Boden der Scheune noch mit Lehm verkleidet, erklärte von Wrede.

Dies sorge für ein gutes Raumklima. Über die Lehmschicht werde ein Eichenfußboden verlegt. Zudem werde eine Lüftung installiert. »So können die Fenster geschlossen bleiben. Das ist wichtig für den Schallschutz«, sagte der Freiherr. Eine offene Küche samt Durchreiche sei für einen Cateringbetrieb eingeplant. Vor dem Gebäude steht bereits ein Kühl-Container. »Man kann hier bald Party machen bis in die frühen Morgenstunden.«

Gebäude und Hof sollen illuminiert werden

Wo früher Gespanne durch zwei große Tore ein- und ausfuhren und Ladung abluden, sollen sich bald Menschen aufhalten. Dort werde unter anderem ein offener Kamin eingebaut. Das Gebäude selbst und auch der dazugehörige Hof sollen illuminiert werden. Zudem sollen dort Parkplätze entstehen. »Für 40 Fahrzeuge muss ich Parkplätze ausweisen«, sagte Konstantin Freiherr von Wrede. Aber realisierbar seien mehr als 100 Plätze.

Die Politiker folgten den Ausführungen aufmerksam. »Wie funktioniert das? Pachtet das jemand«, wollte etwa Markus Hagemann, Vorsitzender des Ausschusses, wissen. »Ich stelle die Räumlichkeit zur Verfügung. Um den Rest müssen sich andere kümmern«, entgegnete der Freiherr. Er werde das Gebäude auf Vordermann bringen und mit Tischen und Stühlen möblieren lassen.

Für eine kulinarische Versorgung werde er nicht sorgen. Dies solle ein Caterer übernehmen. Wer es werde, das steht noch nicht fest. Ein Gastronom aus der Nachbarschaft habe ihm bereits seine Ablehnung signalisiert. Stattdessen habe der Freiherr ein Unternehmen aus Kassel im Blick. »Die würden gerne Hauptcaterer werden«, sagte von Wrede. »Aber die würden sicher nicht jede Veranstaltung betreuen.«

»Eine Sache fehlt noch, damit alles rund wird«, ergänzte Konstantin Freiherr von Wrede. Das sei die Möglichkeit, in der Nähe auch zu übernachten. Das ehemalige Seminarzentrum gegenüber des Schlosses sei hierfür »aus meiner Sicht ein Traum«. Von Wrede hatte bereits im vergangenen Jahr angedeutet, den Komplex, welcher der Stadt Willebadessen gehört, übernehmen zu wollen.

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