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Ehepaar aus Willebadessener Ortschaft blickt auf bewegte Lebensjahre zurück

Krystyna und Albert Ecke feiern Goldhochzeit in Niesen

Willebadessen-Niesen

Er klingelt an der Tür – sie öffnet, lässt ihn aber nicht herein. Dieser Moment war für Krystyna Madera und Albert Ecke die Wendung in ihrer beider Leben. Am heutigen 16. September begeht das Paar seine Goldene Hochzeit. Groß gefeiert wird zwar nicht, aber mit dem Sohn, der Schwiegertochter und den zwei Enkelsöhnen geht es demnächst auf Goldhochzeitsreise nach Ägypten. Vor 50 Jahren hatte es nämlich keine Hochzeitsreise gegeben, stattdessen waren sie zunächst immer wieder getrennt gewesen.

Krystyna und Albert Ecke feiern heute ihre Goldene Hochzeit. Es war die sprichwörtliche Liebe auf den ersten Blick. Foto: Astrid E. Hoffmann

1972 war Albert Ecke von seiner Firma aus nach Valašské Meziříčí (bei Ostava, zu deutsch Ostrau) in die Tschechoslowakei (heute Tschechien) entsandt worden. Dort wollte er abends einen Arbeitskollegen besuchen. Krystyna Madera war zu einer kleinen Feier ebenfalls dort. Sie saß am nächsten zur Tür, und als es klingelte ging sie zum Öffnen hin. Die beiden sahen sich an, dann drehte sich die damals 20-Jährige um und holte den Hausherren, der Albert Ecke schließlich einließ. Am Abend selbst haben sie nicht miteinander gesprochen. Sie sprach nur Polnisch, denn sie stammte ursprünglich aus Kluczbork (Kreuzburg/Oberschlesien) in Polen. Albert Ecke wohnte damals in Essen und sprach nur Deutsch.

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