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Pressemitteilung von Matthias Goeken MdL – Maßnahmen zunächst in Altenbeken für 2025 beantragt

Lärmschutz an Bahnstrecke „in Aussicht“

Menne/Altenbeken

Mit der Umsetzung von Maßnahmen, welche die Lärmbelastung an der Bahnstrecke Altenbeken-Warburg senken sollen, soll in Altenbeken begonnen werden. Das teilt Matthias Goeken MdL in einer Pressemitteilung mit.

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Ein ICE fährt aus Richtung Menne nach Warburg. Mit der Umsetzung von Maßnahmen, welche die Lärmbelastung an der Bahnstrecke senken sollen, soll nun in Altenbeken begonnen werden. Foto: Daniel Lüns

Die Maßnahmen seien für das Jahr 2025 beantragt. Die Maßnahmen in Warburg sind für die Folgejahre vorgesehen, teilt Goeken mit. „Mich freut, dass nach den neuen Erkenntnissen endlich eine Entlastung für die Anwohner in Aussicht ist. Und was in Menne möglich ist, muss auch an anderen Stellen möglich sein“, wird Christian Haase MdB in der Mitteilung zitiert.

Wie berichtet, ärgern sich Bürger bereits seit Längerem über die Lärmbelastung an der besagten Bahntrasse. Nach einem Ortstermin im Jahr 2019 hatte die Deutsche Bahn zwischenzeitlich mitgeteilt, dass nach den neusten schalltechnischen Berechnungsverfahren ein geförderter Schallschutz, also Lärmschutzwände, möglich sei.

Die Umsetzbarkeit müsse aber noch ausführlich überprüft werden – auch in Bezug auf die bauliche Machbarkeit. „Jetzt kann die Stadt Warburg die Planungen und Abstimmungen mit der Bahn zu Bahnübergängen und den Lärmschutz angehen“, wird Matthias Goeken MdL in der Mitteilung zitiert.

Dass das Herbstgutachten, welches die Deutsche Bahn in Auftrag gegeben habe, zu dem Entschluss gekommen sei, dass die Schallschutzmaßnahmen an der Strecke förderfähig seien, werde ausdrücklich begrüßt. Ebenso sei es positiv, dass die Anregung, in Menne einen Bahnübergang zu beseitigen, von der Bahn bei den weiteren Planungen berücksichtigt werde.

„Beide Maßnahmen werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Dennoch müssen entsprechende Gutachten zeitnah durch die DB AG erstellt werden, mit dem Ziel, die Machbarkeit der notwendigen Maßnahmen zu prüfen“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. „Die nach dem Bundesverkehrswegeplan 2030 prognostizierte Zunahme rechtfertigt in jedem Fall den Einsatz für Lärmschutz und den Rückbau eines Bahnübergangs zum Wohle und vor allen Dingen der Sicherheit der Bürger.“

Bürgermeister Tobias Scherf (CDU) betont, dass das Thema seitens der Hansestadt weiter forciert werde. Zudem sollten die Kontakte mit der Deutschen Bahn bezüglich notwendiger Antragsstellungen weiter vorangebracht werden. „Ziel ist es, konkrete Zusagen für Zeitabläufe zu erhalten und frühst möglich in die Planung einzusteigen“, wird Scherf zitiert.

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