Abschied nach elf Jahren bei der Firma Westfalia Spielgeräte: Monteur Clemens Lange (64) geht in den Ruhestand

Niesener hat deutschlandweit Spielplätze gebaut

Willebadessen/Höv...

Wie viele Spielplätze er in den vergangenen Jahren für das Unternehmen Westfalia Spielgeräte aus Hövelhof aufgebaut hat, kann er gar nicht so genau sagen. „Es werden wohl einige hundert gewesen sein“, schätzt Clemens Lange aus Willebadessen-Niesen mit einem Schmunzeln. Nun hat er sich in den Ruhestand verabschiedet.

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Der Niesener Spielplatz-Monteur Clemens Lange ist nach elf Jahren beim Unternehmen Westfalia Spielgeräte in den Ruhestand verabschiedet worden. Foto: Westfalia Spielgeräte/Christian Geschke

Elf Jahre lang war der 64-Jährige für die Firma deutschlandweit unterwegs, vom hohen Norden bis in den tiefsten Süden.

Seine nächsten Reisen führen ihn nun in die weitaus näher gelegene Nachbarschaft im heimischen Niesen. Dort warten dann keine Spieltürme, Rutschen und Wippen auf ihn, sondern seine vier Enkelkinder. „Ab jetzt bin ich einfach nur noch Opa, und darauf freue ich mich sehr“, sagt der gelernte Gas-Wasser-Installateur. „Und auf die zukünftigen Urlaube mit meiner Frau“, ergänzt Clemens Lange, der mit seiner besonnenen und zurückhaltenden Art selbst auf stressigen Baustellen immer der ruhende Pol war.

Eher zufällig sei er damals im Alter von 53 Jahren bei Westfalia Spielgeräte gelandet, erinnert er sich. Zunächst habe er einfach nur seinen Bruder Heinrich, der selbst lange Jahre als Monteur tätig war, in seinem Urlaub vertreten wollen. Aus dem daran anschließenden, dreimonatigen Aushilfsjob wurden schließlich elf Jahre. „Mir hatte die Aufgabe damals direkt Spaß gemacht, und das hat sich auch in den folgenden Jahren nie geändert“, berichtet der frisch gebackene Ruheständler.

„Auf vielen Baustellen wurden wir bestens umsorgt, vor allem in den Kindergärten gab es immer einen Kaffee und oftmals sogar eine warme Mahlzeit für uns“, erinnert sich Clemens Lange. Es ist genau diese Menschlichkeit im Umgang, die Lange an seinem Job geschätzt hat. „Und dass wir im Team immer gut und Hand in Hand zusammengearbeitet haben. Auf meine Kollegen konnte ich mich immer verlassen.“

Was sich nun für ihn verändern wird, wurde er zum Abschied oft gefragt. „Also ich werde mit Sicherheit nicht mehr um fünf Uhr morgens aufstehen“, sagt Clemens Lange mit einem Zwinkern. „Alles andere werde ich in Ruhe auf mich zukommen lassen, schließlich habe ich jetzt ja die Zeit dafür“.

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