Weiterer Fördertopf soll beim Verschönern von Willebadessen helfen

Öffentlichen Raum aufhübschen

Willebadessen

Der neue Fördertopf „Verfügungsfonds“ soll dabei helfen, den öffentlichen Raum in Willebadessen aufzuhübschen.

Daniel Lüns

Mit den Fördermitteln können auch Spielgeräte angeschafft werden. Unser Symbolfoto zeigt eine Schaukel. Foto: Jochen Lübke/dpa

Die Hilfen können für Projekte beantragt werden, die in den bereits definierten Sanierungsgebieten in Willebadessen und Peckelsheim entstehen.

Anders als beim bestehenden „Haus- und Hofflächenprogramm“, bei dem etwa Gelder für das Instandsetzen der eigenen Fassaden, von Dächern oder Hofflächen beantragt werden können, geht es bei dem neuen Verfügungsfonds um Fördermittel, die auf öffentlichem Grund verwendet werden. Das erklärt Bauverwaltungsamtschef Markus Blaschek.

Dazu zählen zum Beispiel Maßnahmen, die zur Attraktivitätssteigerung beitragen sollen. Das kann etwa eine Blumenbepflanzung oder Beleuchtung für eine Straße sein. Auch das Fördern von Stadtmobiliar ist möglich. Dazu gehören etwa Spielgeräte, Bänke oder Mülleimer. Für Schilder, die auf lokale Orte oder Firmen hinweisen, können ebenfalls Mittel beantragt werden. Aber auch für Umnutzungskonzepte für Leerstände oder Wettbewerbe, bei denen es um die Zukunft örtlicher Flächen geht.

Die Fördermittel stellt das Land NRW zur Verfügung. Das Geld stammt aus Mitteln, die der Agrarstruktur und dem Küstenschutz zugute kommen sollen. Wie viel Geld im neuen Fonds insgesamt zur Verfügung stehen soll, ist noch unklar.

Gefördert werden können Honorar-, Investitions- und Sachkosten bis zu 50 Prozent. Die Antragssumme muss bei mindestens 250 Euro liegen und darf maximal 10.000 Euro betragen.

Einen Antrag stellen können Privatleute, aber auch Unternehmen, Träger, Vereine oder auch Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, erklärt Blaschek.

Wer Fragen zum Fonds hat, kann sich an das Bauverwaltungsamt wenden. Markus Blaschek ist erreichbar unter Telefon 05644/8860.

Zurzeit wird auch ein Flyer zum neuen Programm erstellt. „Wichtig ist, dass die Interessierten erst mit den Maßnahmen beginnen, nachdem sie den Antrag gestellt haben und der auch positiv beschieden wurde“, sagt der Fachmann. Andernfalls könnten keine Fördermittel gezahlt werden. Auch Maßnahmen, die bereits abgeschlossen seien, könnten nicht nachträglich gefördert werden.

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