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Zum Kirchentag: Gruppe aus Willebadessen-Peckelsheim produziert Film und gestaltet die regionale Homepage

Per Video auf eine Klangreise gehen

Willebadessen

Als regionalen Beitrag zum Kirchentag hat die ökumenische Gemeinschaft in Willebadessen-Peckelsheim eine „Klangreise zur Bibel“ als Video produziert. Zudem gestaltet sie die regionale Homepage zum Kirchentag www.kirchentagonline.de.

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Thomas Drunkemühle (von links), Kai-Uwe Schroeter, Heike Bandner-Wappler und Raimund Biel: Das Foto zeigt sie in der Kirche Maria im Weinberg bei der letzten Live-Aufführung 2019. Foto: Schroeter

Das teilt Pastor Kai-Uwe Schroeter in einer Pressemitteilung mit. Schroeter hatte als Initiator 2019 die Idee , mit ausgewählten Texten aus dem Alten Testament die Höhepunkte der Bibel so zusammenzustellen, dass ein innerer Zusammenhang von der Schöpfung bis zum Auftreten Jesu Christi entsteht. Die Aufführung lehnte sich an die wortgewaltige Luther-Bibel an und wurde mit eigenen Übersetzungen ergänzt.

Digital und regional

Der Ökumenische Kirchentag werde vom 13. bis 16. Mai digital ausgerichtet – und regional. Für die Angebote der Region Hochstift und den Kirchenkreis Paderborn habe Schroeter die Präsentation der Angebote auf der Seite www.kirchentagonline.de übernommen.

Als Angebot der Warburger Gemeinde sei die bereits in Warburg und Peckelsheim aufgeführte „Klangreise zur Bibel“ als Video produziert worden. Der Warburger Kantor Thomas Drunkemühle und Raimund Biel interpretieren mit exotischen Instrumenten die biblischen Texte, die von Heike Bandner-Wappler und Kai-Uwe Schroeter gesprochen werden.

„Die Auswahl weniger Texte aus der Fülle der biblischen Geschichte hat eine theologische Bedeutung“ erklärt Kai-Uwe Schroeter in der Pressemitteilung. Der Pastor wolle mit den Texten einen roten Faden durch die Bibel mit bedeutsamen Aussagen zu „Israel und der Welt“ knüpfen. „Dadurch entsteht eine Form der Verkündigung. Die Texte sind nicht wahllos herausgegriffen, sondern vermitteln in ihrer Abfolge eine Botschaft“, erläutert Schroeter.

Viele Instrumente dabei

Das Instrumentarium reiche von Monochord, Tambura, Diembe, Zimbeln, Tam-Tag-Gongs, Psalter, Kantele, Schrutibox, Sansula, Klangschalen, Querflöten bis zu einer gläsernen Feenflöte. „Um die Musik auf Youtube genießen zu können, sollten allerdings richtige Boxen angeschlossen werden“, sagt Schroeter.

Er habe die Aufführung eigentlich gerne als Live-Veranstaltung in der Kirche Maria im Weinberg angeboten. Corona schiebt dem einen Riegel vor. Aufgrund der Pandemiebeschränkungen habe für das Team der Grundsatz gegolten, das Beste aus der Situation zu machen, heißt es weiter.

„Dafür bin ich sehr erstaunt, wie gut das Ergebnis geworden ist“, wird Heike Bandner-Wappler zitiert. Sie freue sich, wie die anderen Mitwirkenden, aber auch auf die absehbare Zeit, in der es wieder echte Live-Aufführungen geben könne.

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