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Baugebiet Hurst III: Auch Verkehrsführung wird verändert

Straße soll künftig „Buchfinkenweg“ heißen

Willebadessen

Das neue Baugebiet „Hurst III“ in Willebadessen wurde bereits durch eine Straße erschlossen. Nun gibt es einen Vorschlag, wie sie heißen soll. Der Bezirksausschuss Willebadessen empfiehlt dem Rat, die Straße Buchfinkenweg zu nennen.

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Die Straße im Baugebiet Hurst III in Willebadessen wurde angelegt. Nun soll sie einen Namen bekommen. Foto: Bettina Peters

Auf diesen Weg haben sich die Mitglieder des neuen Ausschusses in der Sitzung am Dienstabend mehrheitlich geeinigt. Eine Verwechslungsgefahr mit dem bereits existierenden Finkenweg in Peckelsheim sahen die Mitglieder nicht. Zur Auswahl standen weitere Namen, die auch einen Bezug zur Vogelwelt haben: Waldkauzweg und Sperlingstraße. Bei der Benennung spielte auch die Frage eine Rolle, ob das Baugebiet künftig wieder erweitert werden könnte.

„Zurzeit ist das nicht geplant, aber man kann es nicht sicher vorhersagen“, hatte Markus Blaschek, Leiter des Bauverwaltungsamtes, erklärt. Eine Erweiterung würde im Zuge einer neuen Regionalplanung ermöglicht. Daraufhin schlug unter anderem Herbert Ernst, er sitzt als sachkundiger Bürger im Ausschuss, vor, eine Nomenklatur zu finden, die sich weiterführen ließe.

Erweiterung zurzeit nicht geplant

In der Sitzung des Ausschusses war auch die Verkehrsführung am Neubaugebiet Thema. In einem Bürgerantrag hatte Franz-Josef Köneke vorgeschlagen, die Straße Hurst zu sperren, und zwar zwischen der Einmündung Lerchenweg und der Zufahrt zum Neubaugebiet (die nun künftig Buchfinkenweg heißen könnte).

Köneke begründete dies unter anderem durch die dadurch folgende Entlastung der Straße Unterm Weinberg. Diese werde zurzeit stark genutzt, was zu gefährlichen Situationen und Lärm führe. Auch sei die Straße in keinem guten Zustand. Durch die Sperrung könnten drei Anwohner Hurst III über die Straße Unterm Weinberg erreichen, acht Anwohner könnten zu ihren Grundstücken den Kreisverkehr und dann die Straße Hurst benutzen.

Die Ausschussmitglieder, darunter auch Anwohner in diesem Bereich, schlossen sich diesen Sperrungsvorschlägen einstimmig an.

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