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Gemeindeforstamt Willebadessen probiert Kadaverpflanzung aus – Totholz bleibt großflächig in der Egge stehen

Stümpfe geben Jungtannen Starthilfe

Willebadessen

Der Wald nahe des Willebadessener Fernsehturms sieht schlimm aus: Großflächig wurden tote Bäume gefällt. Viele mannshohe Stümpfe aber blieben stehen. Aus Absicht. Dahinter verbirgt sich nämlich eine spezielle Form der Neuanpflanzung.

Daniel Lüns

Nikolas Osburg (links) und Jürgen Engemann (rechts) vom Gemeindeforstamt Willebadessen pflanzen mit Willebadessens Bürgermeister Norbert Hofnagel an einem Baumstumpf eine junge Küstentanne ein. Foto: Daniel Lüns

Das erklären nun die Fachleute des Gemeindeforstamtes Willebadessen. „Kadaverpflanzung“ heißt demnach das Verfahren. Dabei wird ein junger Baum am Fuße eines alten, abgesägten Baumes gepflanzt. Das hat mehrere Vorteile, erklärt Nikolas Osburg, Leiter des Gemeindeforstamtes.

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