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Landvolkshochschule Hardehausen: Stellvertretende Direktorin Monika Porrmann geht in den Ruhestand

Zum Abschied gibt es rote Rosen

Hardehausen

„Danke für alles, es war eine wunderschöne Zeit.“ – Mit diesen Worten beendete Monika Porrmann ihre Dankesrede zum Abschluss des Gottesdienstes. Dieser wurde aus Anlass ihrer Verabschiedung in den Ruhestand in der Kirche von Hardehausen gefeiert

Monika Porrmann bedankt sich am Ende des Gottesdienstes für eine wunderbare Berufserfahrung in Hardehausen.

.35 Jahre hat Monika Porrmann in Hardehausen gearbeitet, seit 1986 im Jugendhaus, dann ab 2001 in der Landvolkshochschule, davon die ersten beiden Jahre mit je einer halben Stelle in beiden Häusern.

Monika Porrmann war in der Landvolkshochschule für die Frauen- und Familienbildung verantwortlich und seit 2006 stellvertretende Direktorin. Zwischenzeitlich engagierte sie sich in der Mitarbeitervertretung und bis zum Schluss verantwortete sie das Qualitätsmanagement, welches für die Zertifizierung des Hauses als anerkannte Weiterbildungseinrichtung notwendig ist und mit Leben gefüllt werden muss.

Mit großem Einsatz und Engagement organisierte sie unzählige Seminare und Bildungsangebote, vermittelte in Vorträgen und Impulsen nicht nur Wissen, sondern auch Werte, die ihr wichtig waren, strahlte durch ihr Auftreten die Gastfreundlichkeit des Hauses aus und hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Gäste sowie ihrer Kollegen. Bis zu ihrem letzten Arbeitstag sorgte sie für eine gute Übergabe ihrer Aufgaben und Unterlagen.

Ruhe, Raum schaffen, Resilienz fördern, Respekt

In seiner Predigtansprache erläuterte der Direktor der Landvolkshochschule, Msgr. Uwe Wischkony: „Hardehausen schreibt man mit R: R steht für Ruhe, Raum schaffen, Resilienz fördern, Respekt. Eigenschaften, die wir immer auch bei Monika Porrmann gefunden haben. Hardehausen spricht man mit zwei D: Danke, Danke!“

Zum Ende des Gottesdienstes erinnerte der frühere Direktor, Msgr. Konrad Schmidt, an den Beginn ihrer Tätigkeit in der Landvolkshochschule: „Aus dem Jugendhaus kommend, übernahm sie mit viel Erfolg die Weiterentwicklung der Frauenbildung. Durch ihre freundliche Art konnte sie schnell das Vertrauen der Gäste gewinnen.“

Direktor Stephan Schröder vom Jugendhaus bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit, die insbesondere bei der Entstehung der neuen Kirche zum Ausdruck kam. „Eine Kirche, die Kindern und Jugendlichen gefällt, ist auch gut für Erwachsene.“

Neuer Lebensabschnitt

Die Wertschätzung für Monika Porrmann kam in den Glückwünschen des Teams zum Ausdruck. In langer Reihe überreichten die Kollegen einzeln eine rote Rose und manchmal sogar zusätzlich ein persönliches Geschenk. Ein Fotobuch, eine Torte, Malutensilien oder Samen für den Garten sollen ihr den Start in den neuen Lebensabschnitt erleichtern.

„Ich konnte – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – 35 Jahre lang meinen Traumberuf leben, und das an einem wunderbaren Ort.“ Diese Dankbarkeit vermittelte Monika Porrmann auch bei der Verabschiedung, die online umgesetzt wurde. Viele Kollegen und Weggefährten erinnerten sich an erste Begegnungen, äußerten sich wertschätzend oder wünschten viel Glück für die Zukunft.

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