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„Eggeregen“ und „Eggerella“ aus Hardehausen helfen beim Aufbau einer neuen Herde – letzter Transport für Rainer Glunz

Zwei Wisente ziehen in das Neandertal

Warburg

Das Wisentgehege Hardehausen steuert zwei junge Wisentkühe für den Aufbau einer neuen Herde im Eiszeitlichen Wildgehege im Neandertal bei Düsseldorf bei. „Eggeregen“ und „Eggerella“ leben seit vergangenem Freitag mit einer Kuh aus Springe im Neandertal – zusammen mit Tarpanen und Auerochsen.

Im Eiszeitlichen Wildgehege im Neandertal bei Düsseldorf soll mit „Eggeregen“ und „Eggerella“ (Foto) eine neue Wisentherde aufgebaut werden. Foto: Rainer Glunz

Für Wisentförster Rainer Glunz war es der letzte Wisenttransport. „Rainer Glunz geht zwar erst in ein paar Monaten in Ruhestand. Bis dahin stehen aber keine weiteren Wisenttransporte an.

Von denen hat Rainer Glunz in über 30 Jahren im Wisentgehege Hardehausen etliche organisiert und damit maßgeblich dazu beigetragen, dass Hardehausen zu den renommiertesten Nachzuchteinrichtungen für die bedrohten Wisente in Europa zählt“, berichtet Jan Preller, Leiter des Waldinformationszen­trums Hammerhof.

Am Freitag sei neben der Freude über eine erfolgreiche Verladung auf den Spezialtransporter von Roy Smith also auch etwas Wehmut über die letzte Aktion in dieser Zusammensetzung zu spüren gewesen.

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