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88.000 Anträge auf Coronahilfen in der Region bearbeitet

1,7 Milliarden für OWL

Detmold

Die Bezirksregierung in Detmold hat bislang 88.000 Anträge von Unternehmen, Solo-Selbstständigen und Freiberuflern aus Ostwestfalen-Lippe auf Corona-Hilfe bearbeitet. Insgesamt flossen seit März 2020 daraus in der Region 1,675 Milliarden Euro an Hilfsgeldern, wie die Behörde am Freitag mitteilte.

Unternehmen fordern eine Ausweitung der staatlichen Corona-Hilfen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Insgesamt acht Hilfsprogramme hat die Bezirksregierung als Clearingstelle bearbeitet – von der NRW-Soforthilfe (März bis Mai 2020) bis hin zur aktuellen Überbrückungshilfe 4/Neustarthilfe 2022 Q1 (noch bis März 2022). Daraus gefördert werden derzeit in erster Linie anfallende betriebliche Fixkosten wie Miete, Elektrizität, Instandhaltungskosten oder Ausgaben für Versicherungen. Solo-Selbstständige mit geringen laufenden Kosten können in den Neustarthilfen einen festen Betrag in Form einer Betriebskostenpauschale beantragen.

Über alle bisherigen Hilfsprogramme hinweg sei der höchste Anteil mit rund 323 Millionen Euro in das Gastgewerbe geflossen, teilte die Bezirksregierung weiter mit. Dazu gehören Beherbergungsbetriebe – wie etwa Hotels, Gasthöfe und Pensionen – sowie Gastronomiebetriebe, Caterer und Ausschankbetriebe.

Die Bezirksregierung bearbeitete beispielsweise in der ersten Jahreshälfte 2021 (Überbrückungshilfe III) mehr als 11.700 Anträge, das ausgezahlte Fördervolumen betrug mehr als 682,3 Millionen Euro. Der Blick auf die geografische Verteilung zeigt, dass die höchste Summe an Auszahlungen in den Kreis Minden-Lübbecke geflossen ist (etwa 294 Millionen Euro). Es folgen die Kreise Gütersloh, Paderborn, Lippe, die Stadt Bielefeld und der Kreis Herford (siehe Tabelle). Die geringste Summe aus den Förderprogrammen floss in OWL in den Kreis Höxter.

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