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Kreis Lippe verlängert Regelung für religiöse Gemeinschaften

3G - auch auf dem Kirchenvorplatz

Detmold

Der Kreis Lippe verlängert in einer aktuellen Allgemeinverfügung Schutzmaßnahmen für Versammlungen von Religionsgemeinschaften bis 9. März.

Symbolfoto. Foto: Friso Gentsch/dpa

Damit haben die über die Coronaschutzverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen hinausgehenden Regelungen länger Bestand. Das bedeutet beispielsweise: Alle an einer religiösen Zusammenkunft teilnehmenden Personen müssen einen 3G-Nachweis vorweisen. Ist ein Test in einer zugelassenen Teststelle nicht möglich – zum Beispiel, weil die Versammlung an einem Sonn- oder Feiertag stattfindet – kann unter bestimmten Voraussetzungen auch vor Ort ein Selbsttest unter Aufsicht erfolgen.

Alle Personen müssen den Mindestabstand von 1,5 Metern während der gesamten Zeit einhalten werden. Personen aus einem Haushalt dürfen den Mindestabstand zueinander unterschreiten.

Für alle gilt Maskenpflicht

Für alle Versammlungen gilt eine Maskenpflicht (mindestens medizinische Maske) für alle Teilnehmenden. Die Maskenpflicht gilt auch in den Außenbereichen, zum Beispiel auf Kirchenvorplätzen. Ausnahmen sind bei der Einnahme des Abendmahls und ähnlichen rituellen Handlungen darf die Maske kurzzeitig abgenommen werden.

Auch vortragende Personen dürfen die Maske für die Zeit ihres Redebeitrags abnehmen, sofern sie mindestens zwei Meter Abstand zu anderen vortragenden Personen und mindestens fünf Meter Abstand zu sonstigen Personen (zum Beispiel Zuschauern) einhalten.

Zudem sind Kinder bis zum Schuleintritt gemäß der Corona-Schutzverordnung des Landes von der Maskenpflicht ausgenommen. Kinder bis einschließlich 13 Jahren können alternativ auch eine Alltagsmaske tragen, wenn sie aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können.

Wenn die Kirche oder Religionsgemeinschaft ein Hygienekonzept erstellt hat, muss sie das Konzept unaufgefordert beim Ordnungsamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde vorlegen.

Auch für die Außenbereiche vor den Versammlungsstätten, wie zum Beispiel Kirchenvorplätzen, wird dringend empfohlen, mindestens die 3G-Regelung sowie die Mindestabstände untereinander einzuhalten.

Ausnahmen bei 2G möglich

Wenn Kirchen und Religionsgemeinschaften für ihre Versammlungen die 2G-Regel einhalten, also alle Teilnehmenden geimpft oder genesen sind, können sie von den Regelungen abweichen. Entweder können sie bei der Durchführung von Versammlungen darauf verzichten, am Sitzplatz eine Maske zu tragen. Es gilt aber weiterhin, dass beim gemeinsamen Singen eine Maske getragen werden muss. Alternativ können sie darauf verzichten, den Mindestabstand einzuhalten, wenn durchgehend eine Maske getragen wird.

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