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Schüler müssen Gebäude verlassen - Polizei noch ohne Hinweise auf Verfasser

Anonyme Amokdrohung in Bad Salzuflen: Gesamtschule Aspe evakuiert

Bad Salzuflen

Wegen einer anonymen Amokdrohung ist am Freitagmorgen die Gesamtschule Aspe evakuiert worden. Nach Auskunft der Polizei konnten vor Ort keine Hinweise auf eine tatsächlich geplante Amoktat entdeckt werden.

Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften wegen einer anonymen Amokdrohung an der Gesamtschule Aspe im Einsatz (Symbolbild). Foto: David Inderlied/dpa

Nach Auskunft der Polizei war am Freitag eine schriftliche, anonyme Amokdrohung für den gleichen Tag an der Gesamtschule Aspe eingegangen.

Die Polizei wurde alarmiert und war mit starken Kräften vor Ort im Einsatz - konnte dann aber Entwarnung geben: "Hinweise darauf, dass eine echte Tatabsicht vorlag, wurden nicht festgestellt.  Zur Sicherheit wurde die Schule evakuiert", informierte die Kreispolizeibehörde am Freitagmittag.

Polizei ermittelt - bislang keine Hinweise auf Absender

"Die Schülerinnen und Schüler konnten rasch in Sicherheit gebracht werden und wurden durch Einsatzkräfte und Lehrpersonal betreut, bis sie nach Hause konnten." Der Schulbetrieb sei nicht wieder aufgenommen worden.

"Die Sicherung des Schulgebäudes durch die Polizei ist abgeschlossen. Es gab keine Auffälligkeiten, die Gebäude sind ab jetzt wieder zugänglich", informierte auch Schulleiter Oliver Dudek auf der Schul-Homepage über das glimpfliche Ende. Das ungeplante Ende des Unterrichts am letzten Schultag vor den Osterferien hat jedoch dazu geführt, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler ihre Sachen mitnehmen konnten.  Wer Gegenstände oder Materialien benötigt, kann sie am ersten Ferientag - Montag, 11. April - vormittags in der Schule abholen.

Die  Ermittlungsarbeiten der Polizei laufen. Hinweise auf die Identität des Absenders der Drohung haben die Beamten bislang nicht. Sollten der oder die Absender identifiziert werden, wartet auf sie ein Ermittlungsverfahren - wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat.

Erst im Februar hatte es eine anonyme Drohung am Helmholtz-Gymnasium in Bielefeld gegeben, eine weitere im Dezember am Schulzentrum Lohfeld und im vergangenen August eine Amokdrohung am Steinhagener Gymnasium.

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