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Dachstuhlbrand im Leopoldshöher Ortsteil Bechterdissen - Ursache unklar

Bewohner erleidet starke Verbrennungen

Leopoldshöhe

Bei einem Brand im Dachstuhl eines Wohnhauses in Leopoldshöhe ist ein Mann schwerstverletzt worden. Das teilte die Feuerwehr am Dienstagnachmittag vor Ort mit. Etwa 45 Prozent seiner Haut sollen verbrannt sein, er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Von Christian Müller

Etwa 40 Feuerwehrleute waren in Leopoldshöhe im Einsatz. Foto: Marcel Hagemann/Westfalennews

Die Bewohner des Hauses, ersten Informationen zufolge eine Familie, riefen um kurz nach 16 Uhr die Rettungskräfte. Beim Eintreffen der etwa 40 Wehrleute drang dichter Qualm aus der oberen Wohnung des Zweifamilienhauses am Iltisweg im Ortsteil Bechterdissen. Sofort bereiteten die Einsatzkräfte einen Löschabgriff von innen und außen vor.

Ein Mann, bei ihm soll es sich um einen Bewohner des Hauses handeln, wurde ärztlich untersucht. Die Kräfte des Rettungsdienstes forderten den Rettungshubschrauber Christoph 13 nach, da die Verbrennungen zu stark waren. Er wurde umgehend in eine Spezialklinik gebracht. Vier Betroffene der Familie blieben äußerlich unversehrt und wurden von Seelsorgern der Feuerwehr betreut.

Das Feuer in der Wohnung, das auf den Dachstuhl übergegriffen hatte, konnte am Abend gelöscht werden. Ein Polizeisprecher der Leitstelle des Kreises Lippe wollte am Dienstagabend keine Angaben zum Verletzten machen und verwies auf die andauernden Ermittlungen der Kriminalpolizei. Der Sprecher der Feuerwehr konnte noch keine Angaben zur Schadenshöhe und Ursache des Feuers machen. Das Wohnhaus wurde unbewohnbar.

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