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»Es geht darum, dass wir uns die Chance auf einen Nationalpark erhalten«

Region schreibt Nationalpark nicht ab

Detmold (WB/bex). Auch wenn die CDU/FDP-Landesregierung einen Nationalpark Senne aus der langfristigen Planung gestrichen hat – die Region will daran parteiübergreifend festhalten.

Das Thema Nationalpark Senne ist noch nicht vom Tisch. Foto: Jörn Hannemann

»OWL verfolgt weiterhin die politische Absicht, durch Festlegungen im Regionalplan den Biotopkomplex Senne so zu erhalten, dass eine Unterschutzstellung als Nationalpark – nach Aufgabe der militärischen Nutzung oder soweit mit dieser vereinbar – möglich ist«, heißt es in einer Stellungnahme von CDU, SPD und FDP im Regionalrat zum neuen Landesentwicklungsplan (LEP). Der sieht bekanntlich das Ziel eines Nationalparks Senne nicht mehr vor. »Es geht darum, dass wir uns die Chance auf einen Nationalpark erhalten«, erklärt Rainer Brinkmann (SPD).

Detlef Helling (CDU) will die Stellungnahme nicht überbewertet wissen: »Alles kann, nichts muss. In der Eifel ist ein Nationalpark entstanden, ohne dass er jemals im LEP stand.« Die Grünen waren in die überparteiliche Stellungnahme nicht eingebunden – und sind sauer: »Das lesen wir hier zum ersten Mal. Mit uns hat niemand gesprochen«, ärgert sich die Fraktionsvorsitzende Helga Lange. Ein Nationalpark Senne bleibe aber ein wichtiges Ziel.

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