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In Ostwestfalen-Lippe gibt es bald 4000 Plätze weniger

Weniger Flüchtlinge: Bezirksregierung baut Unterkünfte ab

Detmold (WB). Der Rückgang der Flüchtlingszahlen führt dazu, dass auch in NRW weniger Unterkünfte für Geflüchtete gebraucht werden. Derzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen 62.000 Plätze in den Flüchtlingsunterkünften des Landes. Im Regierungsbezirk Detmold sind in den zwölf Einrichtungen Platz für 8.300 Menschen.

Die Zeltstadt in Schloß Holte-Stukenbrock öffnete im September 2015. Foto: Christian Althoff

Landesweit soll die Zahl auf 50.000 Plätze reduziert werden. Davon sollen 35.000 aktiv genutzt werden. 10.000 Plätze sollen in Einrichtungen vorgehalten werden, die im Bedarfsfall innerhalb weniger Tage wieder aktiviert und genutzt werden könnten.

4000 Unterkunftsplätze in OWL fallen weg

Fünf Notunterkünfte für Asylsuchende mit etwa 4.000 Plätzen betreibt die Bezirksregierung derzeit in Ostwestfalen-Lippe. Ihre Standorte sind Bad Salzuflen (330 Plätze), Büren (850, Leichtbauhallen), Herforder Hammersmith-Kaserne (900), Hövelhof-Staumühle (950) und Schloß Holte Stukenbrock (1000, Leichtbauhallen). Der größte Teil dieser 4.000 Plätze wird in den kommenden Monaten abgebaut.

Die Notunterkunft in der Hammersmith-Kaserne in Herford stellt zum 16. September den Betrieb ein. Zwei weitere Notunterkünfte werden zum 31. Dezember geschlossen: Bad Salzuflen und Büren. Die Laufzeit der Unterkunft in Schloß Holte-Stukenbrock endet zum 1. Mai 2017.

Die Leichtbauhallen der Unterkünfte in Schloß Holte-Stukenbrock und Büren werden zurück gebaut. Lediglich die Flächen sollen zur Reserve vorgehalten werden.

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