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Besondere Beschränkungen für private Treffen und Relionsgemeinschaften

Extra-scharfe Corona-Regeln im Kreis Lippe

Detmold

Der Kreis Lippe verschärft zusätzlich die Corona-Beschränkungen, die das Land NRW ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 verhängt. Die Extra-Schutzmaßnahmen gelten ab Dienstag, 14. Dezember, und  betreffen vor allem private Treffen und Zusammenkünfte von Religionsgemeinschaften.

Symbolbild. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Ziel sei, die Zahl der Neuinfektionen und damit die Bettenauslastung im Klinikum Lippe  zu senken. „Wir greifen mit Schutzmaßnahmen ein, um den Anstieg der Infektionszahlen abzusenken", sagt Landrat Dr. Axel Lehmann. "Ich appelliere deshalb an alle, die noch nicht geimpft sind: Lassen Sie sich impfen, sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen! Zeigen Sie sich solidarisch und verhindern Sie, dass wir in der medizinischen Versorgung an die Grenzen stoßen. Mit der Impfung schützen Sie sich und andere!“.

Die verschärften Regelungen im Überblick:

Für private Zusammenkünfte werden die Personenobergrenzen angepasst.

·         Innenräume: Höchstens 25 Personen, es gilt 2G (nur geimpfte oder genesene Personen dürfen teilnehmen)

·         Im Freien: Höchstens 100 Personen, es gilt 2G (nur geimpfte oder genesene Personen dürfen teilnehmen)

Für Versammlungen von Kirchen und Religionsgemeinschaften gelten folgende Regelungen:

·         Alle Personen müssen einen 3G-Nachweis vorweisen. Ist ein Test in einer zugelassenen Teststelle nicht möglich – zum Beispiel, weil die Versammlung an einem Sonn- oder Feiertag stattfindet – kann unter bestimmten Voraussetzungen auch vor Ort ein Selbsttest unter Aufsicht erfolgen.

·         Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss während der gesamten Zeit eingehalten werden. Das gilt nicht für Angehörige eines Haushalts.

·         Für alle Versammlungen gilt eine Maskenpflicht für alle Teilnehmenden. Die Maskenpflicht gilt auch in den Außenbereichen, zum Beispiel auf Kirchenvorplätzen.

·         Ausnahmen von der Maskenpflicht: Bei der Einnahme des Abendmahls und ähnlichen rituellen Handlungen darf die Maske kurzzeitig abgenommen werden. Auch vortragende Personen dürfen die Maske für die Zeit ihres Redebeitrags abnehmen, sofern sie mindestens zwei Meter Abstand zu anderen vortragenden Personen und mindestens fünf Meter Abstand zu sonstigen Personen (zum Beispiel Zuschauern) einhalten.

·         Wenn die Kirche oder Religionsgemeinschaft ein Hygienekonzept erstellt hat, muss sie das Konzept unaufgefordert beim Ordnungsamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde vorlegen.

·         Auch für die Außenbereiche vor den Versammlungsstätten, wie zum Beispiel Kirchenvorplätzen, wird dringend empfohlen, mindestens die 3G-Regelung sowie die Mindestabstände untereinander einzuhalten.

Wenn Kirchen und Religionsgemeinschaften für ihre Versammlungen die 2G-Regel einhalten, also alle Teilnehmenden geimpft oder genesen sind, können sie von den Regelungen abweichen: Entweder können sie bei der Durchführung von Versammlungen darauf verzichten, am Sitzplatz eine Maske zu tragen. Es gilt aber weiterhin, dass beim gemeinsamen Singen eine Maske getragen werden muss. Alternativ können sie darauf verzichten, den Mindestabstand einzuhalten, wenn durchgehend eine Maske getragen wird.

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