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Projekt Leader-Region Nordlippe soll auch im Zeitraum 2021 bis 2027 weiterlaufen

Gemeinde Kalletal bewirbt sich für dritte Förderperiode

Kalletal (WB).

Die Gemeinde Kalletal wird sich auch für die dritte Förderperiode des Projekts Leader-Region Nordlippe für den Zeitraum 2021 bis 2027 bewerben. Diesen Grundsatzbeschluss hat jetzt der Ausschuss für Digitales der Gemeinde gefasst. Das hat Bürgermeister Mario Hecker im Gespräch mit dieser Zeitung bestätigt. Dieser Grundsatzbeschluss zur Fortführung des Projekts muss ebenfalls noch in den übrigen drei nordlippischen Kommunen gefasst werden, teilte er weiter mit.

Joachim Burek

Kalletals Bürgermeister Mario Hecker erläutert das weitere Vorgehen der Gemeinde beim Leader-Projekt Nordlippe. Der Ausschuss für Digitales hat jetzt beschlossen, dass sich die Gemeinde nun für die dritte Förderperiode bewirbt. Foto: Joachim Burek

Gleichzeitig habe man im Ausschuss im Rahmen des Leader-Regionalbudgets 2021 über den Förderaufruf an die Vereine, Gruppen und Institutionen der Region informiert. Aus diesem Topf können Projekte dieser Gruppierungen, die die Gesamtkosten von maximal 40.000 Euro nicht überschreiten, mit maximal 16.000 Euro gefördert werden. Finanziert werde diese Förderung aus dem Etat von 180.000 Euro, die das Land NRW der Leader-Region Nordlippe jährlich zur Verfügung stelle, so der Kalletaler Bürgermeister.

In der Sitzung habe sich auch das Regionalmanagement der Leader-Region mit einem Sachstandsbericht vorgestellt. Unter anderem sei über die bereits in Angriff genommenen Förder-Projekte aus dem Förderzeitraum 2007 bis 2013, darunter das Multifunktionshaus in Erder und die Sanierung der Windmühle Bavenhausen sowie des Förderzeitraums 2014 bis 2020 mit den Projekten Tempelhaus Talle, Backhaus Kalldorf, Weserfähre Varenholz-Stemmen und der Erstellung des Feinkonzeptes für das Wald- und Forstmuseum Heidelbeck berichtet worden.

Modellprojekt „Smart-Cities“:Die Gemeinde Kalletal geht gemeinsam mit der Stadt Lemgo das Modellprojekt „Smart-Cities“ an. „Nachdem wir im September der Zuschlag für das Projekt erhalten haben, sind nun im Januar die Förderbescheide der KfW-Bank über 5,4 Millionen gekommen“, informierte Bürgermeister Hecker. Dieses Geld würden die Projektpartner für eine zweijährige Strategiephase und eine fünfjährige Umsetzungsphase aufteilen. Kalletal und Lemgo hätten Förderbescheide für beide Phasen bekommen.

Für die Realisierung werden beide Kommunen eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung schließen, der der Ausschuss zugestimmt hatte. Danach wird in Lemgo eine Projekt-Koordinierungsstelle eingerichtet, die am 1. März ihre Arbeit aufnehmen soll. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt das Fraunhofer-Institut. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Digitalisierung, unter anderem in den Bereichen Regionalvermarktung und Telemedizin.

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