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Staatsanwaltschaft: Auswertung der Spuren am Tatort ist noch nicht abgeschlossen

Mordfall Obernkirchen: Verbindung zum Axtmörder wird weiter geprüft

Obernkirchen/Kalletal

Im Fall der getöteten Geschäftsfrau in Obernkirchen (Niedersachsen) hat die Mordkommission noch keinen konkreten Verdächtigen im Visier. Ermittelt werde weiterhin wegen Mordes gegen unbekannt, eine Verbindung zum Axtmörder von Kalletal werde weiter geprüft,  sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg am Freitag.

Blick auf die Rückseite des Hauses in Obernkirchen, in dem eine 75-jährige Frau am Montag tot aufgefunden wurde. Foto: -/TNN/dpa

Die Auswertung der Spuren am Tatort sei noch nicht abgeschlossen. Nach einem erneuten Zeugenaufruf der Polizei seien Hinweise eingegangen.

Die 75-Jährige war am Montag tot in ihrem Schreibwarenladen entdeckt worden. Die Leiche war unbekleidet, die Kleidungsstücke fehlten.

In der Region an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen wird auch nach einem 36-Jährigen gefahndet, der in der Nacht zum 18. Juni im lippischen Kalletal-Stemmen mit einer Axt den Liebhaber seiner Ex-Freundin erschlagen haben soll. Dem Behördensprecher zufolge liegen keine Hinweise vor, dass der Gesuchte auch für den gewaltsamen Tod der 75-Jährigen verantwortlich sein könnte. Eine mögliche Beteiligung des sogenannten Axtmörders an der Tat in Obernkirchen werde aber weiterhin geprüft, hieß es.

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