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Anwalt äußert sich nach Einstellung der Ermittlungen gegen Mitarbeiter durch Staatsanwaltschaft Detmold

Unfall in der Kita Lemgo: Eltern des toten Jungen enttäuscht

Lemgo

„Die trauernden Eltern müssen sich dieser Entscheidung der Staatsanwaltschaft fügen“, sagt Rechtsanwalt Ulrich Piel aus Lemgo. „Aber natürlich sind sie enttäuscht, und meiner Meinung nach zu Recht: Ich halte diese Erledigung des Verfahrens nicht für sachgerecht.“

Von Christian Althoff

Das Grab des Jungen, der beim Spielen mit einem Anhänger starb. Foto: Christian Althoff

Neun Monate nach einem tödlichen Unfall in einer kirchlichen Lemgoer Kita, bei dem ein Junge gestorben war, hat die Staatsanwaltschaft Detmold am Donnerstag ihre Entscheidung veröffentlicht. Demnach werden die Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen den Pastor, den Küster und die stellvertretende Kita-Leiterin eingestellt. Letztere muss allerdings eine Geldauflage von 4000 Euro ans SOS-Kinderdorf Detmold zahlen.

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