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Das Klinikum Lippe will am Standort Lemgo die Aufenthaltsqualität für Mensch und Tier steigern

Wettbewerb „Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt“ soll Klinikpark Lemgo aufwerten

Lemgo

Studenten des Fachbereichs Landschaftsarchitektur und Umweltplanung haben mit einem Entwurf zur Umgestaltung des Klinikparks Lemgo beim Wettbewerb "Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt" überzeugt. Bundesweit wurden Städte, Gemeinden und Landkreise dazu eingeladen, Projektideen zum Schutz von Insekten im Siedlungsbereich und zur Förderung von Stadtnatur einzureichen.  

Til Höllwerth

Vorstellung der Wettbewerbsentwürde im Klinikum Foto: Kreis Lippe

Das Klinikum Lippe will am Standort Lemgo die Aufenthaltsqualität für Mensch und Tier steigern. Der Kreis Lippe konnte in Kooperation mit dem Klinikum im Wettbewerb „Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt“ mit seinem Konzept zur Gestaltung des Klinikgartens überzeugen.

Mit dem Wettbewerb möchte die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen, neue Projekte zur Förderung von Stadtnatur und Insekten zu entwickeln und umzusetzen.

Die besten Arbeiten wurden jetzt im Klinikum Lemgo vorgestellt und prämiert. „Ein großes Lob an die Studierenden für die Beiträge, die Auswahl fiel der Jury sicher nicht leicht. Durch das Projekt wollen wir viel erreichen, es ist wichtiger Beitrag für den Artenschutz in Lippe sowie Gesundheitsförderung und Lebensqualität für die Mitarbeitenden am Klinikum. In Lemgo soll dafür ein neu gestalteter Klinikgarten entstehen“, erklärt Landrat und Klinikum-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Axel Lehmann.

Teil der Umsetzung des lippischen Wettbewerbsbeitrages „Gesundes grün – Der Klinikgarten der Zukunft“ ist ein vorgeschalteter studentischer Entwurfswettbewerb, der im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe mit Studierenden des Fachbereichs Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltplanung jetzt abgeschlossen wird. Durch das Projekt sollen die zurzeit artenarmen Flächen in Wildblumenwiesen umgewandelt werden. „Es soll ausschließlich Saatgut aus der Region zum Einsatz kommen. Damit kann auf großen Flächen dem Insektensterben entgegen gewirkt werden“, sagt Jürgen Braunsdorf, Projektkoordinator beim Kreis.

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