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Wie Hamelns Landrat Tjark Bartels am Hass im Internet zerbrach

Eine Todesdrohung und ihre Folgen

Hameln

Hass-Postings und Drohungen haben den Hamelner Landrat Tjark Bartels (49) nach Bekanntwerden des Missbrauchs-Skandals von Lügde so krank werden lassen, dass er in den Ruhestand geschickt wurde. Jetzt äußert er sich dazu, wie er die Zeit erlebt, wie schlimm es war und wie es ihm heute geht.

Christian Althoff

Aufnahme läuft: Landrat Tjark Bartels Anfang 2019 während einer Pressekonferenz zum Missbrauchsfall Lügde Foto: Christian Althoff

2013 erschoss ein 74 Jahre alter Rentner, der mit dem Kreis Hameln-Pyrmont im Streit lag, Landrat Rüdiger Butte (63) in dessen Büro. In eben diesem Raum erfuhr sein Nachfolger Tjark Bartels im Juni 2019 von einer Todesdrohung, die sich gegen ihn richtete, weil sein Jugendamt im Missbrauchsfall Lügde versagt hatte. „Es war nicht die erste Drohung, aber sie packte mich ganz anders. Sie war konkreter, sie wurde im Netz zustimmend kommentiert, und sie nahm Bezug auf meinen ermordeten Vorgänger.“

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