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Bujinkan-Ninjutsu: Sportfreunde Oesterholz-Kohlstädt bieten Training an

Alte Kampfkunst in der Strothetalhalle

Schlangen-Kohlstädt

Wer hätte das gedacht: Die Strothetalhalle in Kohlstädt hat sich in „Das Haus des göttlichen Kriegers“ verwandelt. So lautet jedenfalls nach Angaben von Alexander Bode die Übersetzung für Bujinkan-Ninjutsu. Und genau diese rund 1000 Jahre alte Kriegskunst bietet der 46-jährige Schlänger bereits seit Fe­bruar als Trainer in der kleinen Sporthalle an. Zurzeit üben sich sieben Männer einmal wöchentlich im Kampf – unter anderem mit Schwert, Hellebarde, Speer und Messer.

Von Uwe Hellberg

Bujinkan-Ninjutsu: Die 1000 Jahre alte Kampfkunst, bei der auch Waffen eingesetzt werden, demonstrieren Trainer Alexander Bode und Maximilian Selig (rechts). Foto: Uwe Hellberg

Alexander Bode, verheiratet und Vater von zwei Kindern, erklärt: „Bujinkan-Ninjutsu galt ursprünglich als Überlebenskunde und auch als Heilkunde. Heute ist es nur noch Selbstverteidigung.“ Entstanden ist diese Kampfkunst in China. Später kam sie nach Japan und erreichte die dortigen Clans. „Das waren eigene Gesellschaften, mit eigenen Gesetzen“, so Alexander Bode. Sehr zum Ärger der herrschenden Fürsten, die zum Kampf gegen die Clans eigene Soldaten geschickt haben.

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