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Ausschuss besichtigt Zustände vor Ort – Verein zeigt zwei Varianten

Neues Sportheim fürs Paradies

Schlangen (WB). Die Bedingungen für Sportler in Oesterholz müssen sich möglichst bald verbessern. Hiervon hat sich der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt am Donnerstag bei einer Besichtigung der Sportanlage am Paradies überzeugt.

Uwe Hellberg

Michael Reimann (rechts) von den SF Oesterholz-Kohlstädt, führte den Ausschuss über die Sportanlage in Oesterholz. Hier ist er im Gespräch mit (von links) Marcus Püster, Matthias Buchheim und dem Ausschussvorsitzenden Michael Zans. Foto: Uwe Hellberg

Michael Reimann von den Sportfreunden Oesterholz-Kohlstädt begrüßte die Mitglieder des Fachausschusses am Sportplatz und öffnete die Türen des Sportheimes. Erläuterungen zum Gebäude erhielten die Kommunalpolitiker auch von Michael Weber vom Bauamt der Gemeinde.

„Renovierung des bestehenden Sporthauses wäre nicht sinnvoll“

„Ich glaube, jeder hat erkennen können, dass es nicht mehr sinnvoll ist, hier zu renovieren. Das Sporthaus muss abgerissen und etwas Neues gebaut werden“, so Michael Zans, Vorsitzender des Ausschusses. Das Sporthaus sei den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Aufmerksam betrachteten die Ausschussmitglieder insbesondere die Duschen, deren Zustand von Sportlern deutlich beklagt worden war. Aber auch die Umkleideräume für die Mannschaften, den Clubraum, die Toiletten und die Kabine für die Schiedsrichter sahen sich die Kommunalpolitiker an. Schließlich unternahm der Ausschuss noch einen Rundgang um den Sportplatz und die Außenanlagen.

In einer früheren Sitzung hatte die CDU gefordert, 450.000 Euro für die Sanierung der Sportanlage in den Haushalt einzustellen (wir berichteten). Schließlich kamen die Kommunalpolitiker überein, zunächst Planungskosten in dem Gemeindehaushalt 2020 zu berücksichtigen. Die Höhe beläuft sich auf 120.000 Euro. Zugleich wurde eine Verpflichtungsermächtigung über weitere 365.000 Euro für den Haushalt 2021 vereinbart. Über den Gemeindehaushalt 2020 entscheidet der Schlänger Rat in seiner nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag, 30. Januar.

Erst Verbesserungen in Oesterholz, dann ist Kohlstädt dran

Mit Blick auf den Neubau eines Sportheimes hatten sich die Sportfreunde Oesterholz-Kohlstädt zwei Beispiele im Paderborner Raum angesehen. Diese möchten sich nun auch die Ausschussmitglieder zeigen lassen. „Das wird natürlich noch vor der nächsten Sitzung des Ausschusses, die im März ansteht, stattfinden“, sagt Michael Zans.

„Wir wollen gemeinsam ein Konzept aufstellen für eine mittelfristige Planung“, sagt Zans. Mit der Einstellung der Planungskosten in den Gemeindehaushalt 2020 sei der erste Schritt getan. Für den Neubau müsse dann – nach der Entscheidung, was umgesetzt wird – natürlich auch eine Ausschreibung erfolgen. „Wichtig ist: Wir sind handlungsfähig und es geht voran“, so der Ausschussvorsitzende.

Auch beim Rasensportplatz in Oesterholz, bei dem die Drainage nicht mehr in Ordnung sei, müsse gehandelt werden. Der Rasenplatz solle versetzt werden, dahinter eine Tartanbahn und eine Weitsprunganlage entstehen. Zans: „Und klar ist: Nach der mittelfristigen Planung für Oesterholz ist dann Kohlstädt dran.“

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