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Fraktionsvorsitzende informieren sich über Sanierung

Schlänger Freibad: Saison startet am Pfingstsamstag

Schlangen

Das Freibad Schlangen wird voraussichtlich am Pfingstsamstag, 4. Juni, zur Saison 2022 eröffnen. Das wurde bei einem Gespräch bekannt gegeben, zu dem die Gemeindewerke (GWS) die Fraktionsvorsitzenden des Rates eingeladen hatten. Dabei wurde auch über den bisherigen Stand der Sanierungsarbeiten informiert.

Noch wird fleißig am und im Freibad Schlangen gearbeitet. Die Gemeindewerke gaben nun bekannt, dass die Saisoneröffnung am 4. Juni erfolgen soll. Foto: Oliver Schwabe

„Wir sind dem Wunsch unter anderem der ‚Partei‘ gern gefolgt, nochmals umfänglich über diese große Sanierungsmaßnahme zu berichten“, sagte GWS-Geschäftsführer Robert Göke bei dem Treffen im Freibad. Den Gemeindewerken sei der hohe Stellenwert des Freibades in der Gemeinde Schlangen und das damit verbundene Interesse sehr bewusst. „Die GWS kann jetzt trotz der Corona-bedingten Lieferengpässe und der wechselhaften Wetterbedingungen der letzten Wochen, den voraussichtlichen Eröffnungstermin am Pfingstwochenende bekannt geben“, so Göke.

Start ohne Corona-Beschränkungen vorgesehen

So ist der Start in die Freibadsaison für Samstag, 4. Juni, vorgesehen – bisher ohne Corona-Beschränkungen. Ein normaler Badebetrieb mit der Möglichkeit zu duschen und ohne begrenztes Zeitfenster ist somit wieder möglich. Göke: „Wir bitten unsere Gäste dennoch, eine gewisse Vorsicht und Rücksichtnahme walten zu lassen. Wenn nicht unvorhersehbare Probleme auftauchen, steht dem Start der Badesaison zu Pfingsten jetzt nichts mehr entgegen.“

Als Dank für die Unterstützung des Freibades sei für die Bestandskunden die Möglichkeit geschaffen worden, die diesjährige Club-Card auf Basis der Preisstellung des vergangenen Jahres zu beziehen. Wegen des verspäteten Saisonstarts wird die Frist für die Beantragung bis zum Donnerstag, 12. Mai, verlängert.

Noch Einiges zu erledigen

Bis zur Eröffnung gilt es aber noch Einiges zu erledigen. Die restlichen Arbeiten an der Folie in der Sprunggrube, den Leiter-Nischen und den Zu- und Abläufen werden laut GWS wetterabhängig so schnell wie möglich fertiggestellt. Auch die Schwimmstreifen müssen noch aufgebracht und die Geländer und Leitern an das neue Rinnensystem angepasst werden. Diese Arbeiten sollen noch in dieser Woche abgeschlossen werden. Dann kann auch mit dem Befüllen des Beckens begonnen werden. Die Arbeiten außerhalb des Beckens, zum Beispiel an den Absperrstützen und Startblöcken, laufen parallel zum Befüllen.

Der Förderverein des Freibades ist unterdessen eifrig mit der Verlegung des letzten Pflasters und den Restarbeiten beschäftigt. Robert Göke dankte allen Beteiligten für ihre „hohe Flexibilität“ – der Schwimmbadmontage Schmidt, den eigenen Mitarbeitern und dem Förderverein.

Freuen sich auf die Freibaderöffnung: (von links) Robert Göke (GWS), Michael Zans, Dr. Walther Husberg, Henning Schwarze, Marcus Foerster, Bürgermeister Marcus Püster. Foto: GWS

Die Vorsitzenden der Schlänger Ratsfraktionen äußerten sich durchweg erfreut über den Fortschritt und die bevorstehende Eröffnung. „Wie neu präsentiert sich unser Freibad. Es ist aller Mühe wert gewesen“, stellte Michael Zans (SPD) fest. Stefan Kehres (Für Schlangen) begrüßte, dass das Freibad zu Pfingsten öffnen soll, bedauerte aber die „verspätete Informationspolitik“.

„Viele Menschen in Schlangen fiebern der Freibaderöffnung entgegen. Es ist gut, dass nun Klarheit über den Termin herrscht“, erklärte Henning Schwarze (Die Partei). Marcus Foerster (Bündnis 90/Grüne) sagte: „Wir freuen uns sehr, dass die Freibadsaison bald beginnt und vor allem, dass die Eintrittspreise trotz unruhiger Zeiten auf niedrigem Niveau stabil gehalten werden können.“

CDU-Fraktionschef Dr. Walther Husberg freute sich, „dass diese für den Erhalt des Freibades sehr wichtige Baumaßnahme auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durchgeführt und zügig abgeschlossen werden konnte“. Damit sei der Erhalt des Bades für viele Jahre gesichert und seine Attraktivität gesteigert worden. Dafür danke er den Gemeindewerken und allen Beteiligten.

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