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Fahrgastverband Pro Bahn übt bei Regionaltreffen in Lage Kritik

Viele Züge unpünktlich

Lage

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat sich zu seiner Regionalversammlung im Rathaus von Lage getroffen und Kritik an Zugausfällen und Verspätungen geübt.

Aus Sicht von Pro Bahn sind zu viele Züge unpünktlich oder fallen ganz aus. Foto: picture alliance/dpa

Bürgermeister Matthias Kalkreuter sagte in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender der kommunalen Verkehrsgesellschaft Lippe, dass durch die neu eingerichtete Buslinie S 73 (Lage – Lemgo) in Verbindung mit den Bahnlinien 73 und 82 nunmehr ein Halbstundentakt zwischen Bielefeld und den Hochschulstandorten Lemgo und Detmold bestehe.

Der Pro-Bahn-Bezirksvorsitzende Willi Wächter (Leopoldshöhe) regte die Bildung eines lokalen ÖPNV-Arbeitskreises für die Stadt Lage an. Außerdem wünschte er sich eine bessere Zusammenarbeit mit dem Kreis Lippe, der mehrfach Anfragen von Pro Bahn unbeantwortet gelassen habe. In seinem Rechenschaftsbericht wies Wächter auf das Engagement von Pro Bahn für Streckenelektrifizierungen in OWL hin.

Es müssten auch Kapazitätserweiterungen wie zum Beispiel die partielle Zweigleisigkeit der Strecken Bielefeld-Lage und Bad Salzuflen-Lage schnell angegangen werden. Auch seien Zugausfälle und Verspätungen in der aktuellen Häufigkeit nicht mehr hinnehmbar, wenn Fahrgäste dem Schienenverkehr die Treue halten sollten.

Die Vorstandswahlen ergaben: Vorsitzender bleibt Willi Wächter, Stellvertreter sind Jürgen Meier (Herford) und Dr. Rudolf Hüls (Lage). Die Kasse führt Uwe Döring (Lemgo), als Beisitzer fungieren Rainer Wester (Salzkotten) und Rainer Engel (Detmold).

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