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Lübbecker Perspektiven: Kommentar zur Zukunft der Mühlenkreiskliniken

Aussitzen ist die schlechteste Lösung

Lübbecke/Minden

Nach der Antwort vom Düsseldorfer Gesundheitsministerium besteht in der Diskussion um die Zukunft der Mühlenkreiskliniken zwar Klarheit über die zu erwartende Fördersumme: 178 Millionen Euro. Aber eine Entscheidung für oder gegen die Neubaupläne im Altkreis Lübbecke und in Bad Oeynhausen fällt trotzdem schwer.

Ein Kommentar von Friederike Niemeyer

Das Krankenhaus Lübbecke wird entweder saniert oder zugunsten eines nördlicher gelegenen Neubaus aufgegeben. Eine schwere Entscheidung für die politischen Gremien. Foto: Friederike Niemeyer

Der Preußisch Oldendorfer SPD-Politiker Andreas Hoppe hat Recht, wenn er in der Krankenhausfrage von der „Entscheidung zwischen Pest und Cholera“ spricht. Denn egal, ob das Votum zugunsten einer Sanierung des Lübbecker Hauses oder eines zentral gelegenen Neubaus ausfällt, es wird extrem teuer. Und die genauen Kosten – derzeit gibt es nur überschlägige Schätzungen nach standardisierten Verfahren – werden wohl erst nach den Detailplanungen durch Architekten vorliegen. Preissteigerungen jenseits der eingepreisten 30 Prozent sind nicht auszuschließen.

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