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Besitzer der Minigolfplätze in Löhne und Bad Oeynhausen dürfen nach zwei Monaten wieder öffnen

Bahn frei!

Bad Oeynhausen/Löhne (WB). Vögel zwitschern, die Sonne lugt ab und an hervor – auf den Minigolfplätzen in Löhne und Bad Oeynhausen könnte es ein ganz normaler Tag sein. Nach einer zweimonatigen Corona-Pause dürfen beide Anlagen seit etwas mehr als einer Woche wieder öffnen – es mangelt jedoch an Besuchern.

Jenny Karpe

Andreas Stock betreibt den Minigolfplatz an der Albert-Schweizer-Straße (gegenüber Marktkauf) in Löhne. Nach zwei Monaten darf er endlich wieder öffnen. „Wir desinfizieren natürlich die Schläger, Handschuhe stehen zur Verfügung“, berichtet er. Foto: Jenny Karpe

Dabei gehören Minigolfplätze zu den Freizeitbeschäftigungen, die ohne große Ansteckungsgefahr ausgeübt werden können. „Auf 3000 Quadratmetern können sich die Besucher wunderbar aus dem Weg gehen. Wir desinfizieren natürlich die Schläger, Handschuhe stehen zur Verfügung. Maskenpflicht besteht hier draußen nicht“, sagt Andreas Stock. Er betreibt mit seiner Frau zwei Plätze, in Löhne und Kirchlengern.

„Unsere Gäste sind derzeit vor allem Familien, denen man anmerkt, wie dankbar sie für die Ablenkung sind“, sagt er. Anderthalb bis zwei Stunden dauert eine Runde über die 18 Bahnen. „Sonntage sind derzeit gut besucht, ansonsten ist es bislang eher zurückhaltend. Es sind noch vier Monate bis Saisonende, in der Zeit können wir die Ausfälle schwer einholen“, sagt Andreas Stock.

Bahnen renoviert

Auf dem Minigolfplatz „unter Palmen“ im Bad Oeynhausener Siekertal schauen unterdessen wieder Stammkunden vorbei. „Wir haben schon auf diesem Platz gespielt, als wir 17 und 19 Jahre alt waren. Mittlerweile hatten wir unsere goldene Hochzeit“, erzählen Lieselotte und Kurt Meier aus Bad Salzuflen. „Wir haben das Spiel sehr vermisst, die Bewegung im Freien vor allem.“

Rainer Flick betreibt den 5000 Quadratmeter großen Platz mit viel Fantasie: Zwischen den Bahnen finden sich unzählige Statuen, bunte Blüten und zehn echte Palmen. Der 80-jährige hat die Zwangspause genutzt, um alle Minigolfbahnen zu renovieren und mit einer neuen Oberfläche zu versehen.

„Günther Jauch war schon hier“

„Sonst kommen gerne Schulklassen zu Besuch, das fällt momentan natürlich weg. Ansonsten begrüßen wir größtenteils Stammkunden aus einem Umkreis von 50 Kilometern.“ Auch viele Prominente, die beispielsweise im Herz- und Diabeteszentrum behandelt wurden, haben den Platz schon besucht. „Günther Jauch war schon hier“, erklärt Rainer Flick stolz, während er über die Anlage führte.

Eine Runde auf den 18 Bahnen dauert seiner Schätzung nach etwa eine bis anderthalb Stunden. Auch hier stehen Desinfektionsmittel und Handschuhe bereit.

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