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Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Minden-Lübbecke liegen vor

Corona: Inzidenzwert sinkt stetig

Lübbecke/Minden (WB)

Der Wocheninzidenzwert bei den Corona-Fällen geht im Kreis Minden-Lübbecke stetig zurück: von 46,1 am Samstag und 41,9 am Sonntag auf jetzt 40,6. 593 akute Erkrankungen sind am Montag gemeldet worden, am Tag zuvor waren es noch 674.

wn

Der Wocheninzidenzwert bei den Corona-Fällen geht im Kreis Minden-Lübbecke stetig zurück: von 46,1 am Samstag und 41,9 am Sonntag auf jetzt 40,6. Foto: dpa

An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen werden 39 Corona-Patienten behandelt, davon fünf auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Drei Personen werden invasiv beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW,Bad Oeynhausen, werden 11 Patienten versorgt, davon sieben auf der Intensivstation und vier auf der Normalstation.

Verstorben sind ein 91-Jähriger aus Hüllhorst sowie ein 89-Jähriger aus Bad Oeynhausen. Die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie erhöht sich damit auf 220.

Hier die Zahlen für die Kommunen:

Bad Oeynhausen 81 (-10),

Espelkamp 34 (-2),

Hille 14 (+-0),

Hüllhorst 87 (-6),

Lübbecke 49 (-20),

Minden 151 (-11),

Petershagen 55 (-14),

Porta Westfalica 45 (-13),

Preußisch Oldendorf 15 (+-0),

Rahden 41 (-2),

Stemwede 21 (-3).

Landrätin Anna Katharina Bölling und der Krisenstab freuen sich, dass nach Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in den ersten vier Tagen nach dem Start des Impfzentrums in Hille-Unterlübbe dort bereits 1121 Menschen eine Erstimpfung erhalten haben. Der Wert ist damit der höchste in ganz Ostwestfalen-Lippe.

Innerhalb der vergangenen Monate konnte durch die Mitwirkung und Disziplin aller Bürger auch im Mühlenkreis eine Bremsung des Infektionsgeschehens auf eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 erreicht werden. Vor diesem Hintergrund haben Landrätin Anna Katharina Bölling und der Krisenstab beschlossen, dass die besonderen Infektionsschutzmaßnahmen für das Kreisgebiet zunächst nicht verlängert werden. Es gelten weiterhin die durch die CoronaSchVO landesweit vorgegebenen Regelungen. „Durch deren konsequente Umsetzung und den Verzicht auf unnötige Kontakte können wir alle die Erfolge der vergangenen Wochen fortschreiben“, sagt die Leiterin des Krisenstabes Cornelia Schöder zur aktuellen Situation. Auch die zuletzt kreisweit angeordneten Maßnahmen wie etwa das Tragen von medizinischen oder gar FFP-2-Masken in bestimmten Alltagssituationen sind selbstverständlich weiterhin sinnvoll und sollten freiwillig fortgesetzt werden.

Auch die Kirchen und Gemeinden werden eindringlich gebeten, weiterhin ihren Beitrag durch eine maßvolle Ausübung ihrer Freiheiten, etwa im Rahmen von Präsenzgottesdiensten, zu leisten. Kreisdirektorin Cornelia Schöder hat hierzu in einer Antwort auf einen in der vergangenen Woche eingegangenen Brief der Freikirchen im Kreisgebiet noch einmal ausdrücklich auf die Beschränkungen, die sich auch weiterhin aus der CoronaSchVO ergeben, hingewiesen und deutlich gemacht, dass sowohl eine erneut ansteigende Tendenz des Infektionsgeschehens, als auch Erkenntnisse über mangelnde Beachtung des Infektionsschutzes in einzelnen Lebensbereichen es erneut erforderlich machen könnten, erneut eine Allgemeinverfügung des Kreises zu erlassen. Der Kreis steht dazu im engen Austausch mit den örtlichen Ordnungsbehörden, die angehalten sind, den Infektionsschutz vor Ort engmaschig zu kontrollieren.

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