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Kontakte zu Mutationsgeschehen andernorts festgestellt

Corona-Zahlen im Kreis sinken weiter

Minden/Lübbecke (WB)

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Minden-Lübbecke ist auch am Dienstag zurückgegangen – das gilt für alle Kommunen.

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Mehrere Fallgestaltungen im Zusammenhang mit Corona-Mutationsvorkommen andernorts haben das Kreis-Gesundheitsamt in den vergangenen Tagen beschäftigt. Foto: dpa

Aktuell sind es 827 akut Infizierte. Das sind 62 weniger als am Vortag. Verstorben ist eine 101-jährige Frau aus Minden. Der Wochen-Inzidenzwert sank auf 61,2.

Am Montag war ein Wert von 68,3 gemeldet worden. Die Mühlenkreiskliniken behandeln an den Standorten in Minden, Lübbecke und Rahden 47 Covid-Patientinnen und -Patienten, davon neun auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Vier Patienten werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt elf Patienten versorgt, davon acht auf der Intensivstation und drei auf Normalstation, davon befindet sich ein Patient in Isolation.

Die aktiven Fälle in den einzelnen Kommunen: Bad Oeynhausen 116 (-11) , Espelkamp 47 (-3), Hille 17 (-3), Hüllhorst 107 (-8), Lübbecke 76 (-16), Minden 179 (-8), Petershagen 86 (-3), Porta Westfalica 81 (+-0), Preußisch Oldendorf 23 (-1), Rahden 68 (-7), Stemwede 27 (-2).

Die in den Nachbarkreisen Osnabrück, Gütersloh Lippe und in Bielefeld nachgewiesenen Mutationen machen auch vor dem Mühlenkreis nicht halt. Im Zusammenhang mit dem Ausbruch (britische Variante) in einem Altenheim im Landkreis Osnabrück wurde das Gesundheitsamt darüber benachrichtigt, dass eine Kontaktperson zu diesem Heim im Kreis Minden-Lübbecke wohnt.

Die Betroffene wurde vom Gesundheitsamt umgehend kontaktiert. Sie weist derzeit keine Symptome auf und war nicht im direkten Umfeld der von Ausbruch betroffenen Station tätig; zudem ist sie geimpft. Die betroffene Person befindet sich in einer „Arbeitsquarantäne“, das heißt dass sie die Wohnung nur für die Arbeit verlassen darf, ansonsten gelten die üblichen Quarantäneauflagen. Eine regelmäßige Testung und Symptombeobachtung sind angeordnet.

Weitere Kontaktpersonen mit Wohnsitz im Kreis Minden-Lübbecke wurden im Zusammenhang mit dem Ausbruch der südafrikanischen Variante im Krankenhaus Gilead Bielefeld gemeldet. Diese wurden ebenfalls kontaktiert und die erforderlichen Maßnahmen und Testungen angeordnet. Auch sie sind weiterhin symptomfrei und haben zum Teil schon negative Testergebnisse vorliegen.

Bei einer Mitarbeiterin des Herz- und Diabeteszentrums NRW (HDZ), die nicht in der Personenversorgung tätig ist, wurde zwischenzeitlich die britische Virusvariante nachgewiesen. Die Person erkrankte bereits am 20. Januar 21. Eine Übertragung auf Kontaktpersonen ist nicht erfolgt. Die Quarantäne wurde nach negativen Testungen am 6. Februar 2021 und nach Ablauf der Quarantänezeit beendet. Die Infektkette konnte geklärt werden. Die entsprechenden Befunde liegen im Gesundheitsamt vor und das LZG ist informiert.

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