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Bürgermeister Achim Wilmsmeier besucht Feuerwehr, Polizei und Krankenhaus

Dank für Dienst von Bürgern an Bürgern

Bad Oeynhausen (WB). Weihnachtsgeschenke der Stadt hat Bürgermeister Achim Wilmsmeier am heiligen Abend traditionell den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Notaufnahme des Krankenhauses überbracht. Die Stimmung vor Ort war bei allen Bediensteten trotz Feiertagen und dem bevorstehenden Jahreswechsel positiv. Das habe ihn besonders gefreut, wie Wilmsmeier nach seinen Besuchen in einem persönlichen Fazit feststellte.

Wilhelm Adam

Die Feuerwehr freut sich am heiligen Abend über den traditionellen Besuch von Bürgermeister Achim Wilmsmeier in der Wache an der Königstraße. Foto: Wilhelm Adam

Bislang 860 Einsätze in diesem Jahr

Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehrleuten und Einsatzkräften des Rettungsdienstes sei „top“, wie auch der Leiter der Feuerwehr, Stefan Meier, betonte. Insgesamt habe man bereits 860 Einsätze für das Jahr 2019 verzeichnet, wie Brandamtmann Andre Tegeler erklärte. Dabei seien neben der Bekämpfung von Bränden und Unwetterschäden auch 45 Tierrettungen sowie Inspektionen für den Brandschutz berücksichtigt worden. Zudem habe es 12.500 Rettungseinsätze gegeben – vom einfachen Krankentransport bis hin zum Einsatz des Notarztes. Im Vergleich zum Vorjahr bewegten sich die Einsätze auch weiterhin auf hohem Niveau.

Die Stimmung aber sei gut, betonte auch der stellvertretende Wachabteilungsleiter Roland Miess. Niemand habe sich krank gemeldet und mit 14 Einsatzkräften im 24-Stunden-Dienst werde man über die Feiertage auf alle Fälle „die Sollbesetzung erfüllen.“

Bürgermeister übergibt Weihnachtspaket

Die Zahlen der Einsätze wertete Achim Wilmsmeier als „enorm“ und würdigte die Arbeit aller Einsatzkräfte als „Dienst von Bürgern an Bürgern“.

Gleiches galt für die Beamten der Polizeiwache an der Blücher­straße, die sich ebenfalls über ein Weihnachtspaket der Stadt freuten. Die derzeitige Lage sowie den Polizeidienst rund um den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt stufte der wachhabende Hauptkommissar Jörg Schmid „als sehr ruhig“ ein. Über die Feiertage sei eher mit Einsätzen bezüglich Unfällen, Körperverletzung oder Einbrüchen zu rechnen.

„Man hat seine Kaffeetasse leer bekommen“

Ruhig begann am Weihnachtstag der Dienst auch für die Krankenschwestern und Assistenzärzte in der Notaufnahme des Krankenhauses an der Wielandstraße mit einem Frühstück. „Man hat seine Kaffeetasse leer bekommen“, sagte Krankenschwester Simone Harre, „das ist schon ein Luxus.“

Kein Vergleich sei das aber zum Jahr insgesamt, wie der Arzt Kamal Osmanov betonte. Allgemein hätten die Einsätze in der Notaufnahme im Vergleich zum Vorjahr zugenommen - auch deswegen, „weil viele Menschen wegen Kleinigkeiten zu uns kommen.“ Dazu gehörten neben allgemeinen Beschwerden auch Erkältungskrankheiten, die problemlos von Hausärzten behandelt werden könnten.

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