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Tausende Besucher kommen zum 28. Weinfest in den Bad Oeynhausener Kurpark

»Das Ambiente ist einzigartig«

Bad Oeynhausen  (WB). Alkoholfreier Traubensecco, Winzersekt oder Qualitätsperlweine – beim 28. Weinfest in Bad Oeynhausen haben 15 Winzer am Wochenende ihre Kreationen vorgestellt. Egal, ob Grauburgunder, Portugieser, Chardonnay, Riesling, Dornfelder oder Luganer, tausende Besucher probierten bei angenehmen Temperaturen die diversen Weine beim Fest im Kurpark.

Louis Ruthe

Karin Landwehr (von links), Ursula und Reinhard Steker, Kurt Honermeier, Hildegard Rinnelt, Rosemarie und Gerhard Kind sowie Conrad Landwehr treffen sich jedes Jahr beim Weinfest im Bad Oeynhausener Kurpark. Gemeinsam stoßen sie am Samstag an. Foto: Louis Ruthe

»Das Ambiente ist einzigartig«, sagte Karin Landwehr. Zusammen mit ihrem Mann sowie langjährigen Freunden und Bekannten hatte sie am Samstag das Weinfest im Kurpark besucht. In diesem Jahr sei der Grauburgunder der Winzerei Diel in ihrer Runde besonders beliebt. Es mache sehr viel Freude, sich in großer Runde zu treffen, ein Glas Wein zu trinken und sich über ganz unterschiedliche Themen auszutauschen.

Für das Winzerpaar Michael und Susanne Grünewald aus Bingen am Rhein war es das erste Weinfest in der Kurstadt. »Wir haben bei der Innenstadtfeste das erste Mal unsere Weine in Bad Oeynhausen präsentiert«, sagte Susanne Grünewald. Man merke, dass bei dem Fest im Kurpark der Wein ein Stück weit zum Lebensgefühl der Besucher gehöre.

»Das Fest wird gut von den Leuten angenommen, wir hoffen uns hier etablieren zu können«, sagte Michael Grünewald. Als kleine Besonderheit bot das Winzerehepaar aus Rheinhessen einen alkoholfreien Traubensecco an. »Wir hoffen, dass den Besuchern unsere Kreation schmeckt«, sagte Suanne Grünewald.

Ausgefallene Kreationen begeistern Besucher

Nicht nur die Winzer aus Rheinhessen hatten ausgefallene Kreationen im Angebot. Helmut Busch vom gleichnamigen Weingut präsentierte den Weinliebhabern einen Winzersekt. »Dieser wird aus reinen Rebsorten hergestellt, dadurch bekommt er seine besondere Note«, sagte Helmut Busch.

Neben zahlreichen angebotenen Weinsorten konnten sich die Besucher auch mit kulinarischen Köstlichkeiten eindecken. »Heute bieten wir eine Antipasti-Platte, gebratene Scampi und Nudeln aus einem Parmesanlaib an«, sagte Antonio Santos. Damit in den frühen, vor allem aber in den späten Abendstunden hier und dort auch mitgeschunkelt werden konnte, unterhielt Jacques Vowé die Besucher musikalisch. »Ich spiele heute mal ein paar ruhige Lieder, aber hauptsächlich Partyklassiker«, sagte der DJ.

Sicherheitsmaßnahmen wurden verstärkt

Insgesamt zog Nele Kirchner, Geschäftsführerin des Hotels Stickdorn, ein positives Fazit für das Weinfest. »Die Winzer und die Besucher zeigen sich in Gesprächen mehr als zufrieden«, sagte Nele Kirchner. Zusammen mit ihrem Vater Friedrich Kirchner organisiert sie die Veranstaltung. Am Sonntag konnten die Besucher des Weinfestes auch noch einen Stadtbummel beim verkaufoffenen Sonntag machen.

Neu in diesem Jahr waren verstärkte Sicherheitsmaßnahmen. »Nach Terrorereignissen in der Vergangenheit haben wir in Absprache mit der Stadt und dem Staatsbad zusätzlich die Zufahrtswege zum Fest gesichert«, sagte Friedrich Kirchner. Dort seien Lastkraftwagen oder Anhänger der Winzer zum Schutz der Besucher platziert worden. »Die Leuten haben sich durch diese Maßnahmen nicht von einem grandiosen Fest abhalten lassen«, sagte Friedrich Kirchner. Die Stimmung sei an allen Tagen gut gewesen.

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