1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Bad-oeynhausen
  6. >
  7. Das Image Bad Oeynhausens im Blick

  8. >

Seit dem 1. September ist Irina-Jasmin Hanke als Stadtmarketing-Managerin im Einsatz

Das Image Bad Oeynhausens im Blick

Bad Oeynhausen (WB). Die Eingewöhnungsphase hat Irina-Jasmin Hanke hinter sich. Zum 1. September hat die 39-Jährige die neu geschaffene Stelle der Stadtmarketing-Managerin innerhalb der Verwaltung der Stadt Bad Oeynhausen übernommen. Ihren Arbeitsschwerpunkt beschreibt sie selbst als eine Art Kümmerin im Bereich Marketing der Stadt Bad Oeynhausen. Hier stehen vor allem die Schwerpunkte Stadt-Image und Digitales Marketing im Vordergrund.

Malte Samtenschnieder

Irina-Jasmin Hanke (39) sieht sich selbst als eine Art Kümmerin im Bereich Marketing der Stadt Bad Oeynhausen. Zum 1. September hat die gebürtige Vlothoerin ihre Stelle mit den Schwerpunkten Stadt-Image und Digitales Marketing angetreten. Foto: Malte Samtenschnieder

»Grundsätzlich setzt sich das Stadtmarketing aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Tourismus- und Veranstaltungsmarketing sind bei der Staatsbad GmbH in den besten Händen. Meine Aufgabe ist es beispielsweise, das Handeln der Verwaltung für die Bürger greifbarer zu machen«, sagt Irina-Jasmin Hanke. Dabei kann die gebürtige Vlothoerin auf vielfältige Berufserfahrungen zurückgreifen.

Den Diplom-Studiengang Geografie absolvierte sie in Stuttgart. Insgesamt elf Jahre studierte und arbeitete sie in Baden-Württemberg. So sammelte sie erste Berufserfahrung bei der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) in Ludwigsburg, die im Rahmen der Kommunalberatung unter anderem für die Erstellung von Einzelhandelskonzepten zuständig ist.

Nach der Rückkehr nach Vlotho im Jahr 2010 und einem Ausflug in den Immobilienbereich wechselte die Mutter von drei Kindern im Alter von sechs, acht und zehn Jahren im September 2016 zur Stadt Rahden. »Dort war ich exakt drei Jahre zu gleichen Teilen für das Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderung zuständig«, sagt die 39-Jährige. Zum Wechsel nach Bad Oeynhausen habe sie unter anderem bewogen, sich jetzt komplett auf einen Themenbereich – nämlich nur das Stadtmarketing – konzentrieren zu können.

Überarbeiten der Homepage

Als wichtiges Medium, um mit den Bürgern in Kontakt zu treten, sieht Irina-Jasmin Hanke die Homepage der Stadt Bad Oeynhausen. Dort seien bereits viele Inhalte zu finden, und das Angebot werde auch gut frequentiert. Es gebe jedoch Optimierungsmöglichkeiten, beispielsweise bei der Gliederung. »Wir arbeiten bereits daran, die Seite serviceorientierter, besser lesbar und optisch ansprechender zu gestalten«, sagt die Stadtmarketing-Managerin.

Neben einer attraktiven Verpackung zählen für die Expertin vor allem natürlich die Inhalte selbst: »Wir werden auch die aktuellen Meldungen und Informationen der Eigenbetriebe stärker auf unserer Homepage und in den sozialen Medien streuen. Für den Bürger ist die Zuständigkeit in den Bereichen und städtischen Betrieben relativ unwichtig. Er möchte für sein konkretes Anliegen Informationen erhalten, und da stellt die Stadt eine zentrale Anlaufstelle dar«, kündigt Irina-Jasmin Hanke an, die auch für die Koordination des Online-Marketings und der Social-Media-Kanäle der Stadt Bad Oeynhausen zuständig ist.

Neues Baustellenmarketing

Ein weiteres Betätigungsfeld sieht Irina-Jasmin Hanke beim Baustellenmarketing. »Wenn wir besser aufklären, wecken wir bei den Bürgern mehr Verständnis für die geplanten Maßnahmen.« Konkret zur aktuellen Baustelle in der Fußgängerzone seien bereits erste Marketingaktionen in der Planung. Da auf die Bad Oeynhau­sener in den nächsten Jahren noch erhebliche Baumaßnahmen zukämen, werde das Informieren und Bespielen von Baustellen eine wichtige Rolle im Marketing einnehmen.

Stadt-Marke hervorheben

Auch ganz grundlegend über die »Marke Bad Oeynhausen« macht sich Irina-Jasmin Hanke Gedanken. Potenzial für eine Kooperation sieht sie zwischen der Stadt und der Schülerfirma »badoeynhausen.shop« der Europaschule, die mit einem ganzen Sortiment an Bad-Oeynhausen-Merchandise auf sich aufmerksam macht und dafür jüngst den Heimatpreis gewann. »Die Jugendlichen haben tolle Ideen. Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit laufen«, sagt Irina-Jasmin Hanke.

Im Zusammenhang mit der Marke Bad Oeynhausen wolle sie aber auch Wildwuchs im Auge behalten: »Wappen und Logo der Stadt Bad Oeynhausen dürfen nicht beliebig eingesetzt werden.« In diesem Zusammenhang liegt der Stadtmarketing-Managerin die Entwicklung und Koordination einer einheitlichen Corporate Identity, sprich eines einheitlichen Auftritts, aller städtischen Einrichtungen am Herzen.

Auf Vorhandenes hinweisen

Als eine ihrer ersten Amtshandlungen steht das Bewerben des »Free WiFi Bad Oeynhausen« im Vordergrund. Um es bekannter zu machen, seien parallel zum Herbst- und Bauernmarkt Aufkleber an die Einzelhändler in der City ausgegeben worden, die auf das kostenlose WLAN hinweisen. Diese könnten gut sichtbar an den Eingangstüren oder in den Schaufenstern der Geschäfte angebracht werden. Weitere Maßnahmen seien in Vorbereitung.

Insgesamt sieht Irina-Jasmin Hanke die Aufgaben, die vor ihr liegen, als »unglaublich spannend und abwechslungsreich« an. Ihr werde es in der Kurstadt definitiv nicht langweilig, und sie freue sich sehr, hier zu arbeiten: »Bad Oeynhausen hat viel zu bieten, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit sowohl mit den Bürgern als auch mit meinen neuen Kollegen.«

Startseite