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Fahrer und Fußgänger können aufatmen: Schranke an der Südbahn wird ersetzt

Das lange Warten hat ein Ende

Bad Oeynhausen (WB). Das Ende der chaotischen Verkehrszustände rund um die nach einem Unfall am Mittwoch zerstörte Fußgängerschranke am Bahnübergang Detmolder Straße/Weserstraße ist nah. An diesem Samstagnachmittag soll die neue Anlage an der Südbahn betriebsbereit sein und der Autoverkehr wieder ohne längere Stopps und Staus laufen.

Dominik Rose

Bauarbeiter Hanno Lathan hat mit seinem Kollegen den alten Sockel mit Bagger und Schaufel ausgebuddelt. Foto: Dominik Rose

Dann können auch die von der Deutschen Bahn (DB) nach Bad Oeynhausen geschickten Streckenposten wieder abziehen, die den Übergang immer dann mit Flatterband absperren mussten, wenn ein Zug anrollte. Das hatte erhebliche Wartezeiten für Fahrer und Fußgänger zur Folge.

Bagger buddelt Sockel aus

Am Freitagmorgen demontierten zwei Mitarbeiter einer Baufirma aus Halle/Saale, die bereits am Vortag in die Kurstadt gereist waren, die ramponierte Fußgängerschranke und buddelten den Betonsockel aus der Erde. Noch während der Bagger in Betrieb war, rückte auch ein Einsatztrupp des Unternehmens DB Netz aus Hannover an.

„Wir haben am Donnerstagabend unseren Einsatzauftrag bekommen und uns heute um 6 Uhr auf den Weg nach Bad Oeynhausen gemacht“, berichtet Mitarbeiterin Jenny Eggers. Mit ihrem Kollegen Philipp Köhler bereitete sie direkt neben dem Bahnübergang den neuen Antrieb für den Einbau in die Schrankenanlage vor. „Wenn alles korrekt installiert ist, wird der Antrieb auf den neuen Sockel gesetzt“, erklärte die 24-Jährige. Zum Schluss werde dann der Schlagbaum eingesetzt. Dieser war bei dem Unfall nicht zerstört worden und kann weiter verwendet werden.

Zweiter Trupp rückt an

Ein weiterer Bahnübergangstrupp der regionalen Instandsetzung der DB Netz kommt an diesem Samstag zur Südbahn, um die Anlage zu testen und abschließend einzurichten, ehe der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Dazu teilte ein Bahnsprecher am Freitag mit: „Wir gehen weiterhin von einer Inbetriebnahme am 18. Januar aus.“

Auf die Frage, ob der Austausch der kompletten Technik am Südbahnübergang, der im Laufe dieses Jahres ohnehin erfolgen soll, wegen des Unfall vorgezogen werde, sagte der Sprecher lediglich: „Die Erneuerung der gesamten Anlage kann nicht vorgezogen werden, und das ist auch nicht notwendig.“

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