1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Bad-oeynhausen
  6. >
  7. Die meisten halten sich an die Lockdown-Regeln

  8. >

Bereich Sicherheit und Ordnung stellt bei Kontrollen in Bad Oeynhausen nur wenige Verstöße fest

Die meisten halten sich an die Lockdown-Regeln

Bad Oeynhausen

Die gute Nachricht zuerst: Die meisten Bad Oeynhausener scheinen sich an die seit Mittwoch verschärften Corona-Regeln zu halten. Das hat Stadtsprecher Volker Müller-Ulrich am Freitag auf Anfrage dieser Zeitung erklärt.

Malte Samtenschnieder

Vor mehr als einer Woche wurde die Maskenpflicht auf die Fußgängerzone und den Kurpark erweitert. An den Zugängen weisen Schilder auf die geltenden Bestimmungen hin. Foto: Malte Samtenschnieder

Dennoch ist der Inzidenzwert für die Stadt Bad Oeynhausen weiter zu hoch. Stand Donnerstag lag er nach Angaben der Stadt bei 226,3 (Vortag: 244,8). Der kreisweite Inzidenzwert lag Stand Donnerstag mit 244,5 (Vortag: 241,6) noch darüber.

„Die Maskenpflicht wird im Großen und Ganzen eingehalten“, sagte Volker Müller-Ulrich im Gespräch mit dieser Zeitung. Wo es Verstöße gebe, würden die Betroffenen auf ihr Fehlverhalten hingewiesen und gegebenenfalls ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Der Appell, die eigenen Kontakte auf ein Minimumm zu beschränken, zeige ebenfalls Wirkung. „Größere Gruppenbildungen, die vom Außendienst hätten aufgelöst werden müssen, gab es bisher nicht“, erläuterte der Stadtsprecher.

Volker Müller-Ulrich bestätigte auch, dass sich alle betroffenen Einzelhändler in Bad Oeynhausen an den seit Mittwoch geltenden harten Lockdown halten: „Zumindest sind hier keine Verstöße bekannt.“ Der Außendienst habe die Situation im Rahmen seiner Kontrollen auch kontinuierlich weiter im Blick.

Bislang stehen laut Volker Müller-Ulrich ausreichend Mitarbeiter für die Kontrollen zur Verfügung. „Der Bereich Sicherheit und Ordnung wird durch Personal aus anderen Bereichen unterstützt. Hier ist gegebenenfalls auch jederzeit kurzfristig eine Anpassung möglich“, betonte der Stadtsprecher.

Eine Ausweitung der Kontrollen habe es seit dem Beginn des harten Lockdowns nicht gegeben. Volker Müller-Ulrich: „Die Kon­trolldichte ist seit Beginn der Pandemie im März unverändert hoch.“ Verschoben habe sich allerdings die Schwerpunktsetzung. Der Außendienst sei selbstverständlich nach wie vor im gesamten Stadtgebiet präsent. „Durch die Beleuchtung im Kurpark wird dieser Bereich aber stärker als bisher in die Kontrollen eingebunden“, betonte er.

Derweil setzt die Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH zeitweise auch eigene Ordner ein, um zu gewährleisten, dass alle Besucher der „Weihnachtlichen Lichter im Park“ sich an die vorgegebenen Hygiene- und Abstandsregeln halten. „Insbesondere zur Kernzeit – an den Wochenenden von 17.30 bis 18.30 Uhr – sind zusätzliche Ordner im Kurpark im Einsatz“, hatte Staatsbad-Geschäftsführerin Beate Krämer am Montag im Gespräch mit dieser Zeitung erklärt.

Bei Verstößen gegen die Corona-Regeln werden laut Volker Müller-Ulrich auch Bußgelder erhoben. Deren Höhe ergebe sich aus den ergänzenden Verordnungen zur Coronaschutzverordnung. Der Stadtsprecher: „Für ein Nichtbeachten der Maskenpflicht gelten 50 Euro – im öffentlichen Personennahverkehr sogar 150 Euro. Bei einem Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen werden pro Person sogar 250 Euro fällig.“

Startseite