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Der in Minden aufgewachsene Niko Griesert hat als „Bachelor“ die ersten Rosen verteilt

Die Qual der Wahl

Minden

Willkommen zu Hause: Erstmals in der Geschichte des RTL-“Bachelors“ findet die Liebessuche in Deutschland statt.

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Erstes Kennenlernen in einem Berliner Club: Kandidatin Hannah lädt „Bachelor“ Niko Griesert zu einem kurzen Durchatmen auf ihre Yoga-Matte ein. Foto: TVNow

Es liegt an Corona und den damit verbundenen Einschränkungen, dass Niko Griesert (30), in Minden aufgewachsen, in Osnabrück wohnhaft, seine Rosen diesmal nicht unter südlicher Sonne verteilen kann. Die erste Folge der Kuppelshow am Mittwochabend hat zudem gezeigt, dass die Pandemie auch auf ganz andere Weise in die Dramaturgie der Sendung eingreift.

Los geht es in Berlin. Ein Club an der Spree ist Schauplatz für die erste Nacht der Rosen. Nach und nach steigen die Frauen aus den Limousinen und stellen sich vor. Doch irgendwann wird klar: Hier stimmt etwas nicht. Fünf Bewerberinnen fehlen, und plötzlich bekommt Niko ein Tablet in die Hand gedrückt – samt Videobotschaften der Damen, die nicht dabei sein können. Der Grund: Sie hatten Kontakt mit einer Person, die positiv auf Corona getestet wurde, und müssen in Quarantäne. „Es tut mir wirklich leid für die Frauen, dass sie den Auftakt nicht erleben können, aber ich bin mir sicher, dass wir das auch nachholen können“, sagt Niko, für den die Nachricht völlig überraschend kommt.

Mit den anderen 17 Frauen läutet er schließlich die Party ein. Dabei ist vor allem Nora direkt in ihrem Element. Die ausgebildete Tänzerin fordert Niko direkt zum Discofox auf – und wird dabei argwöhnisch von der Konkurrenz beobachtet. Ein anderes Gesprächsthema: Michèle scheint den Bachelor bereits getroffen zu haben. Schon beim ersten Aufeinandertreffen platzt es aus ihr heraus: „Ich glaub, ich kenn‘ dich!“ Ein Verdacht, der sich später bestätigt. Beide hatten bereits über Social Media Kontakt, sich jedoch nie getroffen. Ein Nachteil? Nicht in Nikos Augen. „Ich finde das total positiv“, versichert er Michèle. Weniger positiv kommt das bei Michèles Konkurrentinnen an.

Als der Abend voranschreitet, kochen weiter die Emotionen hoch. Mit Maria, die Niko zunächst noch mit ihrer besonderen Gabe, Namen schmecken zu können, zum Lachen brachte („Niko schmeckt wirklich sehr lecker“), gehen die Nerven durch und sie bricht in Tränen aus. Kein Problem für den Bachelor – im Gegenteil: „Ich finde es sehr schön, wenn man so Emotionen zeigen kann.“

So unterschiedlich die Frauen sind, so schwer ist die erste Entscheidung, die Niko als Bachelor treffen muss, schließlich kennt er fünf Damen noch nicht einmal. „Ich möchte wenigstens die Chance haben, sie kennenzulernen. Von daher kann ich noch keine davon rauswählen, das macht gar keinen Sinn“, stellt er klar. Somit steht fest: Nicht alle anwesenden Frauen werden eine Rose bekommen. Für Vivien und Stefanie Desiree endet schon die Reise, bevor sie richtig begonnen hat. Vivien kann es verstehen: „Ich habe ja überhaupt nicht das Gespräch gesucht den ganzen Abend. Und da war‘s mir eigentlich schon recht klar.“ Die Münchnerin Stefanie Desiree gibt sich dagegen tough: „Der hätte auch nicht zu mir gepasst.“

Wer die ersten Dates ergattert und Niko Griesert weiterhin von sich überzeugen kann, zeigt RTL in der zweiten Folge von „Der Bachelor“ am nächsten Mittwoch um 20.15 Uhr.

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