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Auto überschlägt sich mehrfach – drei Arbeitskollegen erleiden schwere Verletzungen – Rettungshubschrauber im Einsatz – mit Video

Drei Schwerverletzte nach Unfall an A30-Zubringer

Löhne/Bad Oeynhausen (WB). Zu einem schweren Unfall ist es am Donnerstagnachmittag auf der B611 an der Auffahrt zur A30 gekommen. Drei Mindener Arbeitskollegen (57, 32, und 29 Jahre alt) erlitten schwere Verletzungen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei überschlug sich das Auto mehrfach, über eine Strecke von 70 Metern. Ein Rettungshubschrauber musste eine Person ins Krankenhaus Bielefeld fliegen.

Louis Ruthe

Zu einem schweren Unfall ist es am Donnerstagnachmittag auf der B611 an der Auffahrt zur A30 gekommen. Foto: Louis Ruthe

„Als wir am Einsatzort eintrafen, befanden sich alle drei Personen im Auto“, sagte Dennis Flottmann, stellvertretender Leiter der Feuer- und Rettungswache und Einsatzleiter vor Ort. Zwei davon seien eingeklemmt gewesen. Eine Person habe sich selbstständig befreien können. Zur Rettung der Insassen trennten die Einsatzkräfte das Dach des grauen Audi A1 mit der Hilfe von Spezialwerkzeug ab. „Alle drei Personen haben schwerste Verletzungen erlitten. Zwei Insassen sind mit einem Rettungswagen in die Krankenhäuser nach Minden und Herford gebracht worden“, sagte Dennis Flottmann.

A30-Zufahrt mehrere Stunden gesperrt

Alle drei Personen hätten schwerste Verletzungen erlitten. „Zwei Personen sind mit einem Rettungswagen in die Krankenhäuser nach Minden und Herford gebracht worden“, sagt Dennis Flottmann.

Zum Unfallhergang konnte die Polizei kaum Angaben machen. „Sicher ist, dass der 57-jährige Fahrer mit seinem Audi von der B611 in Richtung A30 unterwegs war“, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Bielefeld. An der Abzweigung im Kurvenbereich – wo es rechts Richtung Osnabrück und links Richtung Hannover geht – sei der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache und ohne Fremdeinwirkung mit der abgesenkten Mittelleitplanke kollidiert.

Gutachten soll Unfallhergang klären

„Dadurch überschlug sich das Auto mehrfach und kam etwa 70 Meter weiter auf den Reifen zu stehen“, berichtete der Polizist. Ob der Fahrer in Richtung Osnabrück oder Hannover fahren wollte, und ob eine überhöhte Geschwindigkeit mit verantwortlich für den Unfall ist, soll ein dafür veranlasstes Gutachten klären. Mit im Auto sollen ein 29-jähriger Beifahrer und ein 32-jähriger Mitfahrer, beide aus Minden, gewesen sein.

Die Auffahrt zur A30 aus dem Industriegebiet „Hellweg“ in Richtung Hannover sowie die Auffahrt von der ehemaligen A30 auf die Nordumgehung in Richtung Hannover mussten für mehrere Stunden gesperrt werden. Etwa 20 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Löhne sowie des Löschzuges Mennighüffen waren im Einsatz. Zudem waren drei Notärzte und sechs Rettungssanitäter vor Ort. An dem Pkw entstand ein Totalschaden.

Von Einsatz zu Einsatz

Wenige Minuten zuvor mussten die Einsatzkräfte aus Löhne zu einem Garagenbrand am Ulenburger Weg ausrücken. „Wir wurden zu einem Kleinbrand in einem unbewohnten Gebäude gerufen“, sagte Dennis Flottmann. Zusätzlich seien die Löschgruppen Löhne-Obernbeck und Mennighüffen alarmiert worden. Binnen kurzer Zeit sei das Feuer gelöscht worden.

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