1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Bad-oeynhausen
  6. >
  7. FDP-Stadtverband startet neu durch

  8. >

Liberale aus Bad Oeynhausen wählen Ulrich Kreft an die Spitze

FDP-Stadtverband startet neu durch

Bad Oeynhausen  (WB). Die Mitglieder der Bad Oeynhausener FDP haben Ulrich Kreft an die Spitze ihres Stadtverbandes gewählt. Der neue Vorsitzende hat nicht nur die bevorstehenden Wahlen im Land und im Bund im Blick. »In Bad Oeynhausen müssen wir unbedingt die unbefriedigende Parkplatzsituation in der Innenstadt in Angriff nehmen«, sagte Ulrich Kreft im Gespräch mit dieser Zeitung.

Malte Samtenschnieder

Hoffen auf einen gelungenen Neustart der FDP in Bad Oeynhausen (von links): Stephen Paul, Thorsten Kröger (Schatzmeister), Ulrich Kreft (Vorsitzender), Siegfried Mühlenweg, Susanne Garburg (Beisitzerin), Felix Sander (stellvertretender Vorsitzender) und Carsten Wollny.

Neben Ulrich Kreft als Vorsitzenden gehören dem neuen FDP-Stadtverbandsvorstand Felix Sander als stellvertretender Vorsitzender und Thorsten Kröger als Schatzmeister an. Beisitzer sind Susanne Garburg, Lisa Marie Steffen, Achim Baeck, Stephan Kownatzki und Friedrich Scheer. Alle Kandidaten wurden ohne Gegenstimmen gewählt. Nach Einschätzung der Beteiligten ist dies ein Beleg für die harmonische Stimmung innerhalb der FDP.

»Die Bedeutung der FDP zu neuer Blüte bringen«

»Der neue Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung der FDP als einzige bundesweit aktive liberale Partei in Bad Oeynhausen gegen den Populismus von links und rechts zu neuer Blüte zu bringen«, sagte Ulrich Kreft. Er räumte ein, dass es in der Vergangenheit nach außen ruhiger um die heimische FDP geworden war. »Der Eindruck täuscht aber. Unter der Oberfläche war einiges los.«

Ulrich Kreft selbst ist bereits seit 1972 Mitglied der Liberalen. Erst seit einem halben Jahr ist er allerdings politisch aktiv. »Kommunalpolitische Erfahrung muss ich also in der nächsten Zeit erst noch sammeln«, kündigte der Bad Oeynhausener an.

Der neue Stadtverbandsvorsitzende versteht sein eigenes Engagement im Vorstand der FDP Bad Oeynhausen als eine »Zwischenlösung«. Als Größenordnung bringt er die nächsten fünf Jahre ins Spiel. Er sehe es als gesellschaftliche Verpflichtung, in der aktuellen Situation der liberalen Partei Verantwortung zu übernehmen.

Nachwuchswerbung bleibt ein vorrangiges Ziel

»Ich freue mich, dass mir mit Felix Sander jemand zur Seite steht, der deutlich jünger ist als ich selbst«, sagte Ulrich Kreft. Ein vorrangiges Ziel der Liberalen müsse auch weiter die Nachwuchswerbung sein. Erste Erfolge stellten sich bereits ein.

»In der nächsten Woche steigt die Zahl der Mitglieder des Stadtverbandes um zehn auf dann mehr als 30«, betonte der neue Vorsitzende. Damit sei er aber noch nicht zufrieden. Bei einer Stadt von der Größe Bad Oeynhausens wäre ein Mitgliederzahl jenseits der 50 erstrebenswert.

Die FDP erlebe derzeit im Land und im Bund erhebliche Mitgliederzuwächse, die in diesem Jahr auch für Bad Oeynhausen zu erwarten seien. Ulrich Kreft: »Grund dafür dürfte insbesondere die Polarisierung der Bevölkerung durch die Politik sein, die geradezu nach dem liberalen, ausgleichenden aber auch dynamischen Element FDP schreit.«

Bestandsaufnahme soll weitere Themen liefern

Außer der Unterstützung der FDP-Kandidaten für den Landtag (Stephen Paul und Carsten Wollny) sowie für den Bundestag (Siegfried Mühlenweg) will Ulrich Kreft auf lokaler Ebene Akzente setzen. »Ein wichtiges Thema wird sicher die Parkplatzsituation in der Innenstadt sein«, sagte der Liberale. Welche weiteren Ansätze es gebe, müsse eine noch durchzuführende Bestandsaufnahme zeigen.

»Ich freue mich über die Unterstützung durch den neuen Vorstand und auf eine gute Zusammenarbeit«, sagte Wilhelm Ober-Sundermeyer im Gespräch mit dieser Zeitung. Er vertritt die FDP seit der Kommunalwahl 2015 als Einzelkämpfer im Stadtrat. Bis zur neuerlichen Vorstandswahl stand er zudem an der Spitze des FDP-Stadtverbandes. Ulrich Kreft hofft auf einen regen Austausch mit dem Hedingsener. Das Ziel sei eine »konstruktive, vernünftige Zusammenarbeit«.

Startseite
ANZEIGE