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Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH aktualisiert Internetportal citybadoeynhausen.de

Im Lockdown per Mausklick zu heimischen Angeboten

Bad Oeynhausen

Wenn an diesem Mittwoch auch in der Kurstadt der harte Lockdown beginnt, müssen die Bad Oeynhau­sener nicht automatisch auf sämtliche Angebote aus dem heimischen Einzelhandel verzichten. Eine Übersicht über alle weiterhin verfügbaren Produkte und Dienstleistungen gibt es auf citybadoeynhausen.de.

Malte Samtenschnieder

Im bevorstehenden Lockdown müssen die Bad Oeynhausener nicht auf alle Angebote aus dem heimischen Einzelhandel verzichten. Dass es auf citybadoeynhausen.de weitere Informationen gibt, ist auch auf Plakaten in der Fußgängerzone zu lesen. Foto: Malte Samtenschnieder

„Wir haben alle Angaben auf der Internetseite aktualisiert“, betonte Beate Krämer, Geschäftsführerin der Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH, am Dienstag im Gespräch mit dieser Zeitung. Das Portal citybadoeynhausen.de war im März – kurz nach Beginn des ersten coronabedingten Lockdowns – als eine gemeinsame Initiative der Staatsbad GmbH und der Stadt Bad Oeynhausen mit Unterstützung der Initiative Bad Oeynhausen und der Südstadtmeile gestartet.

„Seit wir im Frühjahr angefangen haben, hat die Anzahl der Einträge deutlich zugenommen“, sagte Beate Krämer nicht ohne Stolz. Nach aktuellem Stand sind 69 Händler, 23 Gastronomen und 53 Dienstleister auf dem Internetportal vertreten. „Die einzige Grundvoraussetzung, die jemand erfüllen muss, um aufgenommen zu werden, ist, dass sein Unternehmen aus Bad Oeynhausen kommt“, erläutert die Staatsbad-Geschäftsführerin. Weitere Interessenten seien jederzeit erwünscht. Beate Krämer: „Wir sind auch immer offen für neue kreative Ideen.“

Das Portal citybadoeynhausen.de beschränkt sich nicht darauf, heimischen Anbietern aus der Gastronomie, dem Einzelhandel und dem Dienstleistungssektor die Möglichkeit zu geben, sich und die Angebote vorzustellen und zu verlinken. „Wir haben ja schon im Frühjahr die Möglichkeit geschaffen, heimische Unternehmen durch ein Gutscheinportal zu unterstützen“, sagte Beate Krämer.

Seit dem jüngsten Relaunch gibt es eine weitere Serviceleistung: Einzelhändler und Gastronomen haben mit einem Zusatztool die Möglichkeit, auf einzelne Produkte oder Speisen hinzuweisen. „Für diese können sie sogar QR-Codes erstellen, diese ausdrucken und sie mit einem kleinen Text an ihren Schaufenstern sichtbar machen“, erklärte Beate Krämer. Die Verlinkung für den Kunden erfolge dabei über den Eintrag auf citybadoeynhausen.de.

Nach Angaben der Staatsbad-Geschäftsführerin ist auch die Tourist-Information Bad Oeynhausen mit einem eigenen digitalen Schaufenster auf dem Internetportal vertreten. „Wer das Angebot anklickt, findet unseren Weihnachtsanhänger Rudi“, sagte Beate Krämer. Der lustige Elch ist das Maskottchen der„Weihnachtlichen Lichter im Park“, die noch bis 27. Dezember, täglich nach Einbruch der Dunkelheit, zu sehen sind.

„Mit Hilfe des digitalen Schaufensters ist es somit möglich, den Weihnachtsanhänger weiterhin zu erwerben. Denn auch wir müssen – bedingt durch den Lockdown – unseren Weihnachtsshop in der Wandelhalle schließen“, betonte Beate Krämer. Online-Bestellungen würden anschließend per Post zugestellt.

Ein Appell, heimische Unternehmen durch die Nutzung von citybadoeynhausen.de zu unterstützen, kommt auch von Tim Schütte, Vorsitzender der Initiative Bad Oeynhausen: „Das Portal ist wichtig für uns alle, obwohl wir darüber nur einen geringen Teil unserer coronabedingten Umsatzausfälle generieren können.“

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