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Matthias Paschke übernimmt Verantwortung im Bereich Bad Oeynhausen/Porta Westfalica

Neues Mitglied im Sparkassen-Vorstand

Bad Oeynhausen/Porta Westfalica (WB). Seit Jahresbeginn ist Matthias Paschke (38) Mitglied im Vorstand der Sparkasse Bad Oeynhausen-Porta Westfalica. Bei seinem ersten Zwischenfazit nach zwei Wochen ist seine berufliche Tätigkeit aber nur ein Teilaspekt. Sein ehrenamtliches Engagement in Kirche und Sport sowie die enge Bildung zu seiner Familie sind für ihn ebenfalls wichtige Gesprächsthemen.

Malte Samtenschnieder

Seit 1. Januar ist Matthias Paschke Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Bad Oeynhausen-Porta Westfalica. Foto: Malte Samtenschnieder

„Die vergangenen 25 Jahre habe ich in Celle verbracht“, sagt der gebürtige Bückeburger. Dort sei er sehr stark regional verankert gewesen – und das in zwei ganz unterschiedlichen Bereichen. „Zum einen habe ich mit 16 Jahren begonnen, mich in der kirchlichen Jugendarbeit zu engagieren“, sagt der Protestant. Parallel dazu habe er seine Leidenschaft für den Fußball – allerdings vornehmlich als Übungsleiter – bei einem heimischen Sportverein ausgelebt.

Erst Ausbildung, dann Studium

„Nach dem Abitur und dem Zivildienst stand für mich fest, dass ich eine Ausbildung in der Region absolvieren würde“, sagt Matthias Paschke. Weil auch andere meinten, dass eine Ausbildung bei der Sparkasse seinen Neigungen entspreche, habe er diesen Berufsweg eingeschlagen. Der 38-Jährige: „Insgesamt 16 Jahre bin ich bei der Sparkasse Celle gewesen.“

Schon bei der Tätigkeit als Privatkundenberater im Filialgeschäft habe er erkannt, wie wichtig es ist, sich mit der Region, in der man zu Hause ist, zu identifizieren. Für ihn sei es selbstverständlich gewesen, durch eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben – etwa den Besuch von Stadt- und Volksfesten – präsent zu sein und gleichzeitig für die Sparkasse Gesicht zu zeigen.

„Es gibt viel mehr zu entdecken“

Sein neues Lebens- und Arbeitsumfeld gefällt Matthias Paschke sehr. „Im Bereich Porta Westfalica schätze ich den eher ländlichen Charakter. Die Landschaft ist toll. Das habe ich beispielsweise bei einem Spaziergang mit meiner Frau an der Weser erfahren.“

Mit Bad Oeynhausen sei er bei einer Stadtführung erstmals intensiver in Kontakt gekommen. „Natürlich gefällt mir der Kurpark“, sagt der 38-Jährige. Auch von der Auferstehungskirche und der Kirche St. Peter und Paul sei er angetan. Matthias Paschke: „Ich bin mir sicher, dass es hier noch sehr viel mehr zu entdecken gibt.“

Stellenausschreibung passt genau

Für den Wechsel von Celle in den Mühlenkreis sei aber nicht nur das angenehme Lebensumfeld entscheidend. Die Stellenausschreibung für den Vorstandsposten bei der Sparkasse Bad Oeynhausen-Porta Westfalica sei für ihn wie maßgeschneidert gewesen. „Ich freue, dass ich das Unternehmen gemeinsam mit meinem Vorstandskollegen Rainer Janke nach vorne entwickeln kann“, sagt Matthias Paschke.

Konkrete Ambitionen auf die Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden Rainer Janke, der im Sommer 2021 in den Ruhestand geht, habe er nicht. „Mit dieser Frage wird sich der zuständige Verwaltungsrat der Sparkasse zu gegebener Zeit beschäftigen“, sagt Matthias Paschke.

Pendeln bis zum Ende des Jahres

Voraussichtlich bis zum Jahresende wird Matthias Paschke in der Woche in Bad Oeynhausen sein und an den Wochenenden nach Celle pendeln. Ein neues Zuhause für die gesamte Familien in der Südstadt sei bis dahin hoffentlich fertiggestellt: „Erst dann werden meine Frau und unser derzeit knapp zweijähriger Sohn auch nach Bad Oeynhausen ziehen.“

Matthias Paschkes Aufgabenbereich bei der Sparkasse Bad Oeynhausen-Porta Westfalica umfasst privates und gewerbliches Kundengeschäft. Die nächsten Wochen möchte er insbesondere nutzen, um die 250 Mitarbeiter des Geldinstituts besser kennenzulernen.

Gleichzeitig hofft das neue Vorstandsmitglied, dass möglichst viele Menschen in Bad Oeynhausen und Porta Westfalica der Sparkasse die Treue halten. Dann sei auch die Sparkasse in der Lage, ihr Engagement in der Region von mehreren hunderttausend Euro pro Jahr langfristig fortzusetzen.

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