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400 Tablets warten seit Ende Oktober auf Einsatz an städtischen Schulen in Bad Oeynhausen

Rückstau bei der iPad-Konfiguration

Bad Oeynhausen

Um während der Corona-Pandemie technisch besser für eine Kombination aus Präsenzunterricht und Phasen des häuslichen Lernens gerüstet zu sein, hat der Rat der Stadt Bad Oeynhausen Anfang Oktober 2020 den Weg dafür frei gemacht, insgesamt 900 iPads für den Einsatz an den städtischen Schulen anzuschaffen.

Malte Samtenschnieder

Bereits Ende Oktober 2020 hat die Stadt Bad Oeynhausen 400 iPads für den Einsatz an den städtischen Schulen geliefert bekommen. Weil sich die Konfiguration verzögert hat, stehen die Tablets bisher noch nicht für den Gebrauch zur Verfügung. Foto: Gregor Fischer/dpa

„Die ersten 400 iPads, die als Leihgeräte an die Schüler verteilt werden sollen, wurden bereits Ende Oktober geliefert. Da die Konfiguration der Tablets noch andauert, stehen sie aber noch nicht für den Gebrauch zur Verfügung“, sagte Stadtsprecher Volker Müller-Ulrich am Dienstag im Gespräch mit dieser Zeitung.

Laut Volker Müller-Ulrich hat der Schulträger die 900 iPads als Verbandsmitglied beim Kommunalen Rechenzentrum (KRZ) in Lemgo geordert. Bevor die Tablets in den Schulen eingesetzt werden könnten, seien verschiedene Vorbereitungen nötig.

Der Stadtsprecher: „In einem ersten Schritt haben wir bei den Schulen abgefragt, welche Apps auf die jeweiligen Geräte aufgespielt werden sollen.“ Unterschiedliche Anforderungen ergeben sich etwa dadurch, dass die Tablets sowohl an den Grundschulen als auch an den beiden Realschulen, der Gesamtschule und dem Gymnasium zum Einsatz kommen sollen.

Auf der Basis der individuellen Wünsche der einzelnen Schulen erstelle das KRZ dann unterschiedliche Konfigurationen, die anschließend individuell auf jedes einzelne iPad aufgespielt werden müssen. „Dabei ist es zu einem gewissen Rückstau gekommen, da in den Städten und Gemeinden, die dem KRZ angehören, derzeit insgesamt 18.000 iPads für den Einsatz in den Schule vorbereitet werden sollen“, sagte Volker Müller-Ulrich.

Mittlerweile seien die Konfigurationswünsche aller Bad Oeynhausener Schulen umgesetzt worden. „Ein Mitarbeiter der Stadt ist jetzt damit befasst, die entsprechenden Apps auf die iPads aufzuspielen“, betonte der Stadtsprecher. Er hoffe, dass die Geräte von der nächsten Woche an auch an die einzelnen Schulen ausgeliefert werden könnten.

Wann die weiteren 500 iPads, die laut Ratsbeschluss vom Oktober 2020 geordert werden sollen, verfügbar und auch einsatzbereit sind, steht laut Volker Müller-Ulrich noch nicht fest. 100 dieser iPads sollen ebenfalls als Leihgeräte den Schülern zur Verfügung gestellt werden. Die restlichen 400 Tablets sind als dienstliche Endgeräte für die Lehrer der städtischen Schulen vorgesehen.

Für die Anschaffung der 900 iPads werden insgesamt 520.500 Euro aufgewendet. Der Großteil wird aus zwei Förderprogrammen finanziert, der Rest (29.200 Euro) durch Minderaufwendungen bei der Schülerbeförderung im Haushaltsjahr 2020.

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