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Steffen Benndorf aus Bad Oeynhausen berichtet von seinen Eindrücken beim Begleiten eines Hilfstransports für die Ukraine

„Schicksale, die unvorstellbar sind“

Bad Oeynhausen/Zamość

Für Steffen Benndorf (39) war sofort klar, dass er nach der russischen Invasion in der Ukraine, der Bevölkerung vor Ort irgendwie helfen muss. Gemeinsam mit Dr. Frank Wolter, Chefarzt der Artemed Fachklinik, und weiteren 20 Helfern hat er deshalb am Wochenende tonnenweise Hilfsgüter in Richtung Kriegsgebiet gefahren.

Von Louis Ruthe

Lagebesprechungen, Grenzüberfahrten, Kisten mit Hilfsgütern schleppen, überfüllte Flüchtlingslager und Autobahnraststätten, an denen Geflüchtete mit Kleidung und Nahrung versorgt werden (Foto) – das sind Erinnerungen, die der Bad Oeynhausener Steffen Benndorf nach seinem Einsatz beim Hilfskonvoi für die Ukraine verarbeiten muss. Foto: Steffen Benndorf

Das Leid, das der Kurstädter dort zu Gesicht bekommen hat, lässt den 39-Jährigen, der auch schon nach der Flutkatastrophe im Ahrtal im Einsatz war, seitdem nicht mehr los. Trotzdem will er wieder losfahren, um „einfach zu helfen“.

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