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Ortsunion und CDU-Bürgermeisterkandidat schlagen digitales Vorgehen vor

Schlaglöcher und Müll per App melden

Bad Oeynhausen (WB). Gefährliche Schlaglöcher, wuchernde Sträucher, Graffiti, illegal entsorgter Müll oder lockere Gehwegplatten: Viele Bürger regen sich über Mängel in Bad Oeynhausen auf. Aber wohin mit dem Ärger? Wie erfahren die Stadtwerke (SBO) oder das Ordnungsamt davon? CDU-Bürgermeisterkandidat Lars Bökenkröger und die CDU in Rehme, Oberbecksen und Babbenhausen haben dafür eine aus ihrer Sicht einfache und schnelle Lösung, die sie auch in Bad Oeynhausen umsetzen möchten und die viele andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen (NRW) bereits erfolgreich einsetzen würden. Eine App soll es den Bürgern leichter machen, Müll, Straßenschäden und weitere Mängel den (SBO) und der Stadt digital zu melden.

Halten in Corona-Zeiten Abstand und wollen für die Bürger eine App in Bad Oeynhausen einrichten lassen, um illegal entsorgten Müll, wie hier am Hallenbad in Rehme, schnell melden zu können (von links): Volker Ingendoh, Marco Rinne, Tobias Walkenhorst und Lars Bökenkröger. Foto:

Direkt von unterwegs weiterleiten

„Die App macht es dem Bürger einfacher, weil er den Mangel direkt von unterwegs mit genauem Standort und Foto verschicken kann”, erklärt Tobias Walkenhorst, stellvertretender Vorsitzender der Ortsunion Rehme. „Mit einem einfachen Kontaktformular auf der Internetseite oder telefonisch ist das oft zu umständlich. Damit wartet man meist so lange, dass man die Meldung am Ende doch nicht verschickt.”

An bestimmten Punkten im Stadtgebiet werde regelmäßig illegal Müll entsorgt. „In Rehme am Hallenbad gibt es täglich neuen Müll. Selbst Hinweise, dass der Platz videoüberwacht wird, hält die Umweltsünder nicht davon ab, ihren Müll dort zu entsorgen“, erklären Marco Rinne und Volker Ingendoh von der Ortsunion.

Verwarngeldkatalog konsequent ausschöpfen

Neben der App fordert die CDU, den Buß- und Verwarngeldkatalog Abfall für das Entsorgen von Müll in Bad Oeynhausen konsequent auszuschöpfen. „Der öffentliche Raum ist kein Mülleimer. Die oftmals acht- und rücksichtslose Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt. Das Ordnungsamt muss rigoros gegen Umweltsünder vorgehen und den Rahmen des Buß- und Verwarngeldkatalogs des Landes für das Wegwerfen von Zigaretten oder dem Ablegen von Müll ausschöpfen. Die Stadt muss ihre digitalen Angebote für die Bürger jetzt sehr viel konsequenter ausbauen“, sagt Bökenkröger.

Beispiel anderer Städte folgen

Einige Städte und Kommunen in NRW nutzten bereits eine App zum Melden von Müll oder Straßenschäden. In Dortmund, Gelsenkirchen, Bochum, Arnsberg oder Velbert beispielsweise können Bürger in einer App Fotos hochladen, auf Karten den genauen Standort angeben, Beschwerden umfassend beschreiben und dann an die Stadt oder die Stadtwerke senden.

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