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Einzelhändler und Kunden tasten sich in Bad Oeynhausen an neue Corona-Verordnung heran – teils mit Terminvergabe

Shoppingvergnügen, aber anders

Bad Oeynhausen

Ob es am guten Wetter, der Öffnung des Einzelhandels oder einer Mischung aus beidem lag: In der Bad Oeynhausener Innenstadt herrschte am Montag reger Betrieb. Einzelhändler, die ihren Betrieb innerhalb kürzester Zeit auf die neuen Bestimmungen ausgerichtet hatten, nahmen nach fast dreimonatiger Pause wieder die ersten Kunden in Em­pfang – wenn auch nicht ganz ohne Hürden.

Lydia Böhne

Grünes Licht für die Buchhandlung Scherer an der Paul-Baehr-Straße: Anette Gohlke darf ihren Kunden von sofort an wieder persönlich Literatur empfehlen. Foto: Lydia Böhne

Einen offiziellen Fahrplan, der über Maßnahmen und Regeln für den Einzelhandel informiert, gab es am Montag laut Jörg Wiesenthal noch nicht. Seine Informationen entnimmt der Inhaber des gleichnamigen Geschäftes bislang den Medien. Kunden haben bei ihm die Möglichkeit, ihren Einkauf ohne Eintreten an der Ladentür abzuwickeln oder sich nach Erfassung der Personalien im Geschäft umzusehen. Ein begrenztes Zeitfenster für den Bummel gibt es nicht: „Die Dauer würde ich von der Betriebsamkeit abhängig machen“, sagt Jörg Wiesenthal. Neben den Aufstellern vor dem Geschäft habe auch das Schaufenster noch an Bedeutung für ihn gewonnen, um auch ohne Eintreten ins Geschäft Ware zu präsentieren. Eine Option, die funktioniert: Über das Schaufenster ist Anke Ullrich auf eine Lampe aufmerksam geworden. „Man bummelt nicht mehr so wie früher, geht stattdessen eher gezielt los“, beschreibt sie ihre Erfahrung. „Dass man die Kontaktdaten bei einem Besuch zur Rückverfolgung von Infektionsketten hinterlassen muss, gibt Sicherheit“, fügt sie hinzu.

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