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Drei kleine Lämmer springen vergnügt über die Wiesen des Rahdener Museumshofs

So klein – und so niedlich

Rahden

Die Wochen vor Ostern sind klassische Geburtswochen für Lämmer. Jetzt hat auch der Museumshof in Rahden Nachwuchs bekommen.

Heidrun Mühlke

Der kleine Olaf mit seiner Mutter Anna. Foto: Heidrun Mühlke

Drei süße Osterlämmer erkunden nun fröhlich ihre Umgebung. Wenn sich die drei Lämmchen mit den Mutterschafen auf der Wiese tummeln, vermitteln sie Lebensfreude pur.

Das erste der drei Lämmer, der schneeweiße Olaf, erblickte am 10. Februar das Licht der Welt. Bei minus 15 Grad wurde er im Schnee geboren. Einen Tag später folgten die Zwillinge Kristoff und Sven. Die drei kleinen Schäfchen springen nun munter mit den Muttertieren Anna und Elsa über die Weide.

Mutterglück auf der Schafweide: Der „Kindergarten“ des Rahdener Museumshofes. Foto: Heidrun Mühlke

„Die Schafe werden Ende August zum Schäfer nach Stelle zurück kehren“, erklärt Lena Buhrmester von der Tourist-Info der Stadt. Dann seien die drei kleinen Böcke geschlechtsreif und kämen zurück in ihre Herde.

Normalerweise würden die Schafe erst zur Saisoneröffnung des Museumshofes auf dem Gelände einziehen, in diesem Jahr hätten zum ersten Mal die Muttertiere dort bereits überwintert. Von der Geburt der Lämmer hatte Olaf Schäfer aus Tonnenheide gehört. „Das Lamm heißt Olaf, so wie ich, außerdem ist mein Nachname Schäfer und ich bin nur 300 Meter vom Museumshof entfernt aufgewachsen. Das passt, habe ich mir sofort gedacht, und mich als Pate für die Schäfchen zur Verfügung gestellt“, erklärt Schäfer.

Lena Buhrmester freut sich über die Futterspende von Olaf Schäfer (Mitte). Bestimmt ist sie für das Lamm Olaf – hier auf dem Arm von Willi Gutjahr. Von der Futterspende profitieren auch die beiden anderen Lämmer Kristoff und Sven. Foto: Heidrun Mühlke

Jetzt hat der Geschäftsführer der Firma Guder eine Firmenspende in Höhe von 1000 Euro an den Förderverein des Museumshofes überreicht. „Für Futter und so“, sagt er. Ein wachsames Auge auf die Schäfchen hat das Hausmeisterehepaar Tanja und Willi Gutjahr, die beide genau wissen, was die Tiere brauchen.

Corona-bedingt muss der Museumshof in Rahden allerdings noch bis auf weiteres geschlossen bleiben. Veranstaltungen wie im Vorjahr und Führungen auf dem Gelände dürfen nicht durchgeführt werden. Zudem bleibt die Sorge wegen der undichten Dächer.

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