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Bei frühlingshaften Temperaturen um die 20 Grad sind am Wochenende im Unteren Werretal Spaziergänge und Radtouren beliebt

Sonne tanken in der freien Natur

Bad Oeynhausen/Löhne

Am ersten frühlingshaften Wochenende der Saison haben etliche Menschen im Unteren Werretal die Gelegenheit genutzt, soviel Sonne zu tanken wie eben möglich. Besonders beliebt waren Spaziergänge und Radtouren. In der Mittags- und Nachmittagszeit wurden aufgrund des Andrangs an einigen Ausflugszielen die Parkplätze knapp.

Malte Samtenschnieder

Der Uferweg zwischen dem Werre-Weser-Kuss und dem Anleger der Fähre Amanda ist am Sonntag bei Radfahrern und Fußgängern gleichermaßen beliebt. Alle Bänke sind besetzt. Foto: Malte Samtenschnieder

Als beliebter Anziehungspunkt für Familien mit kleinen Kindern entpuppte sich am Sonntag das Aqua-Magica-Gelände – und das nicht nur wegen der vorhandenen Spielgeräte. Während auf der Allee des Weltklimas ein Dotz sein augenscheinlich neues – weil blitzblankes – Fahrrad ausprobierte, stellte auf der Rasenfläche oberhalb der Naturbühne ein Mädchen seine Balancierkünste mit dem Hoverboard unter Beweis. Seine Eltern ließen es sich derweil beim Picknicken gut gehen.

Radfahrer und Fußgänger in jeweils ähnlich großer Zahl waren am Sonntag am Nadelöhr Sielwehr anzutreffen. Wer genau hinschaute, konnte am Werster Werre-Ufer erste Schneeglöckchen entdecken. Auch erste Tulpen reckten dort der warmen Sonne die Köpfe entgegen. Bis sie ebenfalls aufblühen, dürfte es allerdings noch ein Weilchen dauern.

Hinter dem Restaurant Sielterrassen sprießten derweil Krokusse. In der Nachbarschaft tummelten sich Enten in einem noch teilweise zugefrorenen Teich. Wer nicht im Wasser planschte, der genoss ein Sonnenbad.

Ein weiterer beliebter Start- und Zielpunkt für Sonntagsausflügler war erwartungsgemäß der Parkplatz am Restaurant Weserhütte auf der Rehmer Insel. Dort hatte der durch das Schmelzwasser der vergangenen Tage angestiegene Weser-Pegel dazu geführt, dass sich der Anleger der Fähre Amanda derzeit auf Tauchstation befindet.

Für den Uferweg hatte das noch keine Folgen. Er wurde rege von Radfahrern und Fußgängern genutzt. Freie Plätze auf den diversen Sitzbänken in diesem Bereich waren am Sonntag Mangelware.

Das galt auch im Kurpark. Sowohl auf den Bänken zu beiden Seiten der Kurhausterrassen, als auch auf den Sitzmöglichkeiten entlang der Mittelachse hatten es sich am Sonntagnachmittag etliche Spaziergänger gemütlich gemacht.

In den Beeten erholten sich die bereits im Herbst gepflanzten Hornveilchen von den Strapazen durch die jüngsten enormen Schneemengen. Insbesondere auf den Wiesen hinter dem Theater im Park erfreuten zudem Schneeglöckchen und Krokusse die Besucher. Ebenso wie zig Narzissen, die noch einige Zeit bis zur Blüte brauchen, sprießen sie jede Saison von sich aus wieder.

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