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Größter E-Ladepunkt im Kreis Minden-Lübbecke entsteht in Bad Oeynhausen

Tesla investiert am Werre-Park

Bad Oeynhausen

Ein kleiner Einkaufsbummel und parallel das E-Auto für die Weiterfahrt aufladen. Bisher war das am Werre-Park in Bad Oeynhausen nur an einer Ladesäule möglich.

Von Lydia Böhne

Im Bereich des Parkplatz D des Werre-Parks entstehen die etwa 24 neuen E-Ladesäulen. Centermanager Torben Schultz schaut sich den Baufortschritt an. Foto: Lydia Böhne

„Viel zu wenig“, wie Centermanager Torben Schultz festgestellt hat. Die Ladekapazität wird deshalb von bisher einer Säule auf etwa 24 erweitert. Auch der Standort wird an die zentrale Parkfläche D auf Höhe der Tankstelle verlegt.

Mit der Investition reagiert das Einkaufszentrum nicht nur auf die steigende Nachfrage, wie Schultz ausführt: „Wir schließen uns der Energiewende in Deutschland an. Auch im Hinblick auf den Klimawandel und steigende Benzinpreise wird Nachhaltigkeit immer wichtiger.“ Der Centermanager ist sich sicher: „Das Thema wird jetzt richtig an Fahrt aufnehmen.“

Noch ist viel zu tun. Aber die Bauarbeiten sind bereits in vollem Gang. Foto: Lydia Böhne

Als Partner hat der Werre-Park den US-Elektroautobauer Tesla und das europaweite Ladenetz für Elektrofahrzeuge Allego mit an Bord geholt. Beide Unternehmen installieren auf der Parkfläche vor der Burger-King-Filiale je etwa zwölf Anschlussmöglichkeiten mit unterschiedlichen Spannungen – darunter Supercharger-Ladestationen von Tesla, die laut Hersteller einen vollen Akku in 30 Minuten ermöglichen.

„Die Schnellladesäulen arbeiten mit 60 bis 100 Kilowatt, konventionelle mit etwa 22 Kw“, erläutert Torben Schultz. Wie viel das Laden kostet, kann der Centermanager noch nicht sagen: „Die Preise werden von den Unternehmen in Abstimmung mit dem Stromversorger festgelegt. Tesla-Fahrer kennen die üblichen Preise.“

Kosten werden geteilt

Die Kosten für das Projekt teilen sich Firmen und Center. Zu welchen Teilen, will Torben Schultz nicht verraten.

Mit der Anzahl an Lademöglichkeiten sei der Werre-Park, nach der voraussichtlichen Fertigstellung Ende März, laut des Centermanagers der größte E-Ladepunkt im Kreis Minden-Lübbecke und neben Bielefeld einer der größten in Ostwestfalen-Lippe.

„Wir haben die A 2 und die A 30 direkt vor der Tür, insofern ist es auch für Pendler interessant“, fügt Torben Schultz hinzu. Bei Bedarf könne die Anzahl der Säulen erweitert werden. Schultz: „Platz genug ist da.“

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