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Bad Oeynhausen: Stadtarchivarin Stefanie Hillebrand macht am Beispiel der jüdischen Familie Victor den Ablauf einer Recherche klar

Wenn Geschichte lebendig wird

Bad Oeynhausen (WB)

Die Anfrage aus Berlin erreichte Stefanie Hillebrand Anfang März: Die Stadtarchivarin wurde konkret nach der Aufenthaltsdauer des jüdischen Ehepaars Simon und Regina Victor in Bad Oeynhausen gefragt. Hintergrund war eine geplante Stolpersteinverlegung im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Malte Samtenschnieder

Bei ihrer Recherche greift Stadtarchivarin Stefanie Hillebrand auf ganz unterschiedliche Quellen zu. Im Hinblick auf das Ehepaar Victor und seine Söhne erweist sich das handschriftlich geführte Geburtenregister von Bad Oeynhausen als aufschlussreich. Foto: Malte Samtenschnieder

Dort hatte die Ehefrau ihren letzten Wohnsitz, bevor sie 1942 ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde, wo sie später umkam. Neugierig geworden, begann Stefanie Hillebrand mehr über die Lebensumstände des jüdischen Ehepaares herauszufinden – und sie wurde im Stadtarchiv fündig.

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