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Am Samstag, 11. Juni, wird mit Tag der offenen Tür und abendlicher Zeltparty gefeiert

Edelbrennerei in Stemwede stellt sich vor

Stemwede

Im Jahr 2011 erfolgte der Sprung der Familie Ey ins „kalte Wasser“ als die Drohner Edelbrennerei der Familie Ey in Stemwede gegründet wurde.

Gerhard Ey und sein Sohn Jan testen einen ihrer edlen Brände. An diesem Samstag, 11. Juni,  veranstaltet die „BrennerEy“ einen vielseitigen Aktionstag für alle Interessenten. Foto: privat

Von Null an wurde ein Betrieb mit dem Ziel aufgebaut, Liköre, Obstbrände und Geiste von höchster Qualität und mit viel Leidenschaft zu erzeugen

An diesem Samstag, also 11 Jahre später, möchte die Brennerei auf ihre erste Schnapszahl mit Kunden und Geschäftspartnern, Freunden und Familie sowie allen weiteren Gästen auf die zurückliegenden Jahre anstoßen. Tagsüber stehen die Türen offen, es wird kleine Brennerei-Führungen und Verkostungen geben sowie im Außenbereich Getränke, Essen, interessante Mit-Austeller und Kinderbelustigung. Nach der Auslosung der Tombola um 18 Uhr wird im Festzelt mit DJ gefeiert. Im Ausschank gibt es regionales Bier sowie Cocktails mit Eys Produkten.

n diesem markanten Gebäude an der Drohner Straße Nr. 2 stellt die Drohner Edelbrennerei seit 11 Jahren ihre Produkte her: Liköre, Obstbrände und Geiste. Foto: privat

Die Basis der Produktion bildet auch heute noch eine 200-Liter Brennanlage. Im Laufe der Jahre hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und so wurde vor allem in die Bereiche Produktion und Lagerung investiert. Das Holzfasslager hat sich verdoppelt und wird neben Obstbränden vor allem mit zukünftigem Whisky belegt. Seit kurzem sind auch vorbelegte Holzfässer (zum Beispiel mit Sherry) im Lager, um die Destillate geschmacklich zu verfeinern.

Seit Sommer 2021 wird die Drohner Edelbrennerei in zweiter Generation von Jan Ey weitergeführt. Als jüngster Sohn des Gründers Gerhard Ey war er seit der ersten Stunde mit helfender Hand zur Stelle und eignete sich daher vieles rund ums Thema Brennerei an. Im Frühjahr dieses Jahres absolvierte er erfolgreich einen Kurs zum Destillat-Sommelier. Geplant ist zudem die Ausbildung zum Brenner auf nebenberuflicher Basis.

Jede Frucht geht durch die Hand

Das traditionelle Handwerk des Brennens mit Nachhaltigkeit und Regionalität zu verbinden, das soll der Leitfaden für das nächste Kapitel sein. „Dafür legen wir bei der Obst- und Zutatenbeschaffung großen Wert darauf, dass die Transportwege so kurz wie möglich sind“, sagt Jan Ey. „Enorm wichtig ist dabei allerdings auch die Qualität des Obstes, da bei der Destillation alle Aromen verdichtet werden – sowohl positiv als auch negativ. Stiehle, Steine und faules Obst werden aussortiert, da sich diese Bestandteile negativ auf den Geschmack und die Qualität auswirken.“

Jede Frucht gehe durch die Hand und werde nur dann weiterverarbeitet, wenn man das Obst auch essen würde. Weitere Infos gibt es unter www.brennerey.com.

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