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Thorsten Blauert spricht über den Bürgerwald und den Umweltschutz

Baugebiet an der Ratzenburger Straße

Espelkamp (WB). 35 neue Bauplätze werden in diesem Jahr in Espelkamp entstehen. Das sagte Thorsten Blauert, zuständiger Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, während der Jahrespressekonferenz der Verwaltung.

Felix Quebbemann

Der Bauboom in Espelkamp, wie in der Geschwister-Scholl-Straße, ist ungebrochen. Foto:

Bauplätze

Die Bauplätze sind auf dem Platz der ehemaligen Anlage der Tennisgemeinschaft Espelkamp (TSG) und dem benachbarten Sportplatz vorgesehen – zwischen Ratzenburger Straße und Spechtstraße. Damit hält der Bauboom in Espelkamp ungebremst an.

Die Entwicklung in der Innenstadt soll sich aber nicht nur auf den Wohnbereich beschränken. Auch ein neues Gewerbegebiet in unmittelbarer Nähe der Firma Kadeco soll ausgezeichnet und erschlossen werden.

Bereits bei der Haushaltseinbringung im Dezember wurde deutlich, dass die Stadt in die In-frastruktur investieren möchte. Dies erläuterte Blauert während der Pressekonferenz im Rathaus. Beim Gebäudemanagement solle unter anderem der Brandschutz in den Schulen vorangetrieben werden, sagte der Fachbereichsleiter. Darüber hinaus werde auch der Medienentwicklungsplanes weiter umgesetzt.

Umweltschutz

Blauert betonte, dass neben all diesen Baumaßnahmen der Umwelt- und Naturschutz eine hohe Priorität besitze. Er sprach die Blühstreifen an, die die Stadt im Borås-Park, am Biberteich und am Gabelweiher gepflanzt habe. Blühwiesen seien auch Thema. Zudem erwähnte er das Förderprogramm für private Baumpflegemaßnahmen, um das sich die Stadt kümmere. Dies ist auch Thema im Stadtentwicklungsausschuss am Dienstag, 22. Januar, ab 16 Uhr im Rathaus. Blauert versprach auch, dass der vom Rat beschlossene Bürgerwald „zügig angegangen wird“.

Der Naturschutz erhält durch den Landschaftsplan eine hohe Bedeutung. Denn der Fachbereichsleiter erklärte, dass der Plan endlich in Kraft trete. Darin seien zwei neue Naturschutzgebiete ausgezeichnet – am Hexenhügel sowie im Bereich der Kleinen Aue.

Klaus Hagemeier, Vorstand der Stadtwerke AöR, setzte bei diesem Thema kurz ein und erläuterte, dass der dritte Bauabschnitt zur Renaturierung der Kleinen Aue ebenfalls kurz vor dem Start stehe. „Wir hoffen, dass wir dieses Jahr anfangen können.“ Es habe etwas länger gedauert. Die Ausführungsplanung sei aber nun entsprechend vorangetrieben worden. Der Bereich der Baumaßnahme erstreckt sich von der Grenzen zu Rahden nach Süden.

Renaturierung

Hagemeier machte jedoch auf ein Problem aufmerksam. Denn bei den Arbeiten zur Renaturierung würden 10.000 Kubikmeter Oberboden abgetragen. Diese Menge müsse flächenmäßig auch wieder in die Landwirtschaft eingebracht werden.

Nach diesem Exkurs schnitt Blauert kurz das Thema Verkehr in Espelkamp an. Das Radverkehrskonzept sei im vergangenen Jahr vorgestellt worden. Nun werde die Stadt an einem Mobilitätskonzept arbeiten, das alle Verkehrsteilnehmer berücksichtige. Blauert betonte vor diesem Hintergrund die Bedeutung der Elek-tromobilität. Beim Verkehrskonzept komme es zudem nun zur Umsetzung. An der General-Bishop-Straße werde begonnen.

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